Handwerkskammer Hildesheim – Neues Zeitalter bei der Handwerkskammer nach „Abdankung“ des Kammerpräsidenten?


Die Chance dafür ist gegeben. Dennoch ist wohl kaum ernsthaft damit zu rechnen. Am 04.12.2012 räumte der illegale Kammerpräsident Jürgen Herbst nach heftigen Vorwürfen über seine Legitimität nach über vierjähriger Amtszeit als Nichtinhaber eines Handwerksbetriebs, und somit gegen die Satzung verstoßend, seinen Sessel. Dies gab die Handwerkskammer in Hildesheim in einer am 04.01.2012 eilig einberufenen Pressekonferenz in den eigenen Räumen der Handwerkskammer bekannt.

Herbst gab seinen Rücktritt kurz und bündig, von einem Blatt Papier verlesend, ab und verließ anschließend kommentarlos den Raum.

Auf der Webseite der HWK Hildesheim ist bis heute (07.01.2012  14.26 Uhr ) noch keine Stellungnahme oder Berichterstattung des Vorfalls veröffentlicht.

Ist “Präsident” Jürgen Herbst 2010 noch als ( längst nicht mehr existierender ) Fleischerei-Familienbetrieb auf den Seiten der HWK Hildesheim aufzufinden – siehe  hier – ( sreenshot v. 08.09.2010 ) ist Herbst´s “Party-Service” 2011 überhaupt nicht mehr aufzufinden.  siehe Suchfunktion Handwerkersuche.

Seit 2011 ist ein Betrieb von Herbst auf den Seiten der Handwerkskammer überhaupt nicht mehr aufzufinden. Schon kurios

Spätestens hier hier wird deutlich, dass die Handwerkskammer Hildesheim über die Geschäftsaufgabe informiert war und hätte reagieren müssen.

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Leitfaden zur Abgrenzung von Handwerk – Handel – Industrie- Dienstleistung

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Rücktritt des Präsidenten der Handwerkskammer Hildesheim – NDR1  Radio Niedersachsen– 04.01.2012  17.00 Uhr

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Lügen, täuschen, vertuschen!

Das ist die Handwerks-Kunst der Zwangskammern in BRD, was die Handwerkskammer Hildesheim in ihrem Handeln nochmals untermauert. Herbst fühlt sich als Opfer. Er habe sich nichts vorzuwerfen, so seine Aussage. Obwohl er seit November 2008 sein „Ehrenamt“ illegal ausführt? Er und die Handwerkskammer Hildesheim, die sich stets für Transparenz in der HWK eingesetzt haben?

Transparenz? Tischlermeister Michael Pramann und Zwangsmitglied der Handwerkskammer Hildesheim hat bereits am 31.10.2009 die Berechtigung Herbst´s als Kammerpräsident in einem Schreiben an die HWK Hildesheim hinterfragt ( Wortlaut siehe unten ) Ebenso hat Pramann die Frage nach der Höhe der Geschäftsführergehälter, der Aufwandsentschädigungen etc. Hinterfragt. Ignoranz war die Antwort. Sieht so das Transparenzverständnis aus?   Ja, genau so sieht es aus.

Im November 2009 hat Pramann auch den Zentralverband des Handwerks ( ZDH ) über die Missstände bezüglich des Kammerpräsidenten informiert. Der ZDH hat jedoch ebenso tatenlos, lediglich darauf hingewiesen; „Dies sei Sache der Handwerkskammer Hildesheim“.

Auch mit dem niedersächsischem Wirtschaftsministerium, das gesetzlich zur Dienstaufsichtspflicht der Handwerkskammern verpflichtet ist, wurde rege kommuniziert. Angefangen vom damaligen Wirtschaftsminister Walter Hirche, Philip Rösler bis Jörg Bode. Alle FDP. Die Information über den illegalen Handwerkskammerpräsidenten Herbst wurde ebenfalls massivst ignoriert.

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Und hier ein kuzer Auszug über den Schriftverkehr.

Schreiben an den niedersächsischen Wirtschaftsminister Bode-v. 16.05.2010

Schreiben an den niedersächsischen Wirtschaftsminister Bode-v. 21.05.2010

Schreiben an den niedersächsischen Wirtschaftsmiinister Bode 30.06.2010

Antwortschreiben des niedersächsische Wirtschaftsministerium 10-08-2010

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Selbst ein perönliches Vorsprechen im niedersächsischem Wirtschaftsministerium am.

Wieso also eine Aufsichtsbehörde, wenn nichts beaufsichtigt wird???

Dies alles geschah noch unter der damaligen Hauptgeschäftsführerin der HWK Hildesheim, Jutta Schwarzer . Frau Jutta Schwarzer, die Tischlermeister Pramann nach einen maximal 10-minütigem Gespräch in der HWK Hildesheim aus dem Büro „schmiß“.

Frau Heidmann, Sie haben die Chance verpasst. Stimmt! Sie haben eine Führungsposition in der HWK Hildesheim übernommen, die durch und durch verfilzt war und (leider ) immer noch ist. Als Juristin und vorbelastet als Mitarbeiterin der HWK Dresden, hätten Sie jedoch die Chance nutzen können und wirklich „anpacken“ können, was längst in den 53 HWKn überfällig ist. Stattdessen haben sie sich zurück gelehnt und ohne schlechtes Gewissen ihr (geschätztes ) Gehalt von ca. 8.000 EURO kassiert. Finanziert vom Steuerzahler und den Zwangsmitgliedern.

  1. Mit Ihrer in der Presse verbreiteten Lüge, die HWK Hildesheim sei stets über Transparenz bemüht
  2. Sich darauf zu berufen, die Klage gegen die Wahlen der Vollversammlungsmitglieder 2009 sei noch nicht entschieden

Frau Heidmann: Noch nie hat ein Mitglied der Handwerkskammer Hildesheim eine Stimme zur Wahl der Vollversammlungswahl abgegeben. Weder die Vollversammlung, noch der Präsident ist somit legitim. Es ist auch davon auszugehen, dass 2014 keine Wahlen stattfinden werden. Zumindest nicht nach demokratischen Verständnis. Der Vizepräsident der HWK Düssldorf hat dies auf den Dessauer Handwerksgesprächen am 19.10.2012 damit begründet, dies sei einfach zu teuer.

Bei den Handwerkskammerwahlen dürfen zudem diejenigen Handwerkskammermitglieder, die in die Handwerksrolle eingetragen werden nicht wählen, die eine Ausnahmebewilligung, eine Gesellschaft gegründet haben. Zur Zahlung werden sie jedoch notfalls ( mittels Haftandrohung ) gezwungen.

Frau Heidmann, Sie sind unbedenklich in die Fußstapfen ihrer Vorgängerin Jutta Schwarzer getreten. Sie haben das fortgesetzt, was Frau Jutta Schwarzer begonnen hat. Sie haben unter Beweis gestellt, dass Sie der Führungsposition als Hauptgeschäftsführerin und Vetrteter des Handwerks nicht gerechtfertigt sind.

„Torheit schützt vor Strafe nicht!“

Vielleicht sollten Sie, Frau Heidmann, einmal überlegen von sich aus die Konsequenzen zu ziehen, bevor es zu einer weiteren „Peinlichkeit“ kommt.

Ebenso die Vollversammlung, deren Angestellte Sie sind!

Fazit:

Die Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammern, Architektenkammern,… sowie die gesamten „Selbstverwaltungsorganisationen“ in BRD sind nicht nur nicht mehr zeitgemäß, sie gehören abgeschafft. Zu einem unüberblickbaren Moloch herangewachsen. Sie sind ein Auffangbecken für überflüssige Funktionäre, die niemand auf der öffentlichen Bühne vermissen wird.

Was die Handwerkskammern betrifft, so stellen sie wiederholt unter Beweis, dass sie weder reformwillig, noch reformfähig sind. Daher gehören sie abgeschafft. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler.

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Minimalvorsussetzung für bis zur Neustrukturierung müsste jedoch die umgehende Realisierung sein von:

absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben _ also keine Selbsbeweihräucherungsversntaltungen etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützng und ohne Zwangsmitgliedschaft.

Die Handwerkskammern bereichern sich lediglich an einem Verwaltungsakt!

Die Prüfungen nehmen erhrenamtliche Mitarbeiter für ein „Butterbrot“  ab. Die hohen Prüfungsgebühren kassieren die Handwerkskammern für „Saus und Braus“.

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Kammerspartakus und der Bundesverband für freie Kammern stellen sich gerne einer öffentlichen Diskussion mit der HWK Hildesheim oder anderen Handwerkskammerfunktionären zum Thema.

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Presseberichte zum Rücktritt des Kammerpräsidenten:

Hildesheimer Allgemeine Zeitung:

Hildesheimer Allgemeine Zeitung Handwerkskammerpräsident Mit Kommentar Chefredakteur  v. 04.01.2012

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Hannoversche Allgemeine Zeitung

Zweifelhafte Zusatzeinkommen

Handwerkskammer-Präsident Jürgen Herbst tritt zurück v. 04.01.2012

Kommentar

Karl Doeleke zum Rücktritt von Jürgen Herbst  v. 04.01.2012

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Zur Kenntnisnahme das Schreiben an die HWK Hildesheim vom 31.10.2009

Michael Pramann, Tischlermeister, Borwelle 20, 37632 Eschershausen

Eschershausen, den 31.10.2009

Sehr “geehrte” Damen und Herren,
liebe Handwerkskammer Hildesheim,

leider warte ich vergebens auf Ihr Antwortschreiben auf meinen Brief vom 06.10.2009.

Zum Verständnis noch einmal die Wiederholung,

Punkt 1: (Legitimität des HWK-Präsidenten Herrn Jürgen Herbst)

Was jedoch Ihre Aussage betrifft, Zitat:”Herr Präsident Herbst erfüllt im übrigen die handwerkerrechtlichen Voraussetzungen zur Ausübung seines Amtes”, so möchte ich zu diesem Fall nochmals bemerken, dass Herr Herbst zum 01.11.2008 sein Fleischereigeschäft in Einbeck aufgegeben hat. Herr Herbst ist in Einbeck auch nicht als selbständiger Handwerker bzw. Gewerbetreibender registriert.

Ich möchte Sie daher bitten, mir umgehend die Gewerbeanmeldung für das Gewerk des Herrn Herbst zuzusenden.

Ansonsten reicht, wie Sie wissen, eine ledigliche Eintragung in die Handwerksrolle ohne Gewerbe nicht für die Ausübung einer Präsidentschaft aus und ist somit ein Verstoß nicht nur gegen die Handwerksordnung.

Warum wurde Herr Herbst nicht aus der Handwerksrolle gestrichen?

Außerdem verlange ich eine öffentliche konkrete Aufstellung der an Herrn Herbst zu Unrecht gezahlten Aufwandsentschädigungen und sonstigen versteckten Zahlungen sowie deren Rückforderungen.

§ 104 (HwO)

(1) Mitglieder der Vollversammlung haben aus dem Amt auszuscheiden, wenn sie durch Krankheit oder Gebrechen verhindert sind, das Amt ordnungsmäßig zu führen oder wenn Tatsachen eintreten, die ihre Wählbarkeit ausschließen.

(2) Gesetzliche Vertreter juristischer Personen und vertretungsberechtigte Gesellschafter der Personengesellschaften haben ferner aus dem Amt auszuscheiden, wenn

1. sie die Vertretungsbefugnis verloren haben,

2. die juristische Person oder die Personengesellschaft in der Handwerksrolle oder in dem Verzeichnis nach § 19 gelöscht worden ist.

(3) Weigert sich das Mitglied auszuscheiden, so ist es von der obersten Landesbehörde nach Anhörung der Handwerkskammer seines Amtes zu entheben.

Punkt 2
Leider besteht der schöne bunte Prospekt (Jahresabschluß 2008) nicht aus dem, was ich mir vorgestellt habe und was mich wirklich interessiert. Ich denke das wissen Sie ganz genau. Daher möchte ich Sie nochmals bitten, mir den Jahresabschluss 2007 und 2008 Ihrer Handwerkskammer bis zum 10.11.2009 in Kopie zuzusenden, aus dem ich dann auch konkrete Zahlen entnehmen kann.

Ich denke, die Frist ist angemessen, da Sie ja bereits 4 Wochen haben verstreichen lassen. Ich denke auch, dass Sie Verständnis für mein Interesse haben.

Im Voraus schon recht herzlichen Dank!

Punkt 3:

Wie hoch war die Wahlbeteiligung bei der letzten Wahl zur Vollversammlung?

Punkt 4: Mich interessiert auch als Zwangsmitglied, was Sie für einen Dienstwagen fahren – Fabrikat, Ausstattung?

Mit freundlichen Grüßen.

Michael Pramann

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-- 
Michael Pramann
Tischlermeister
Borwelle 20
37632 Eschershausen
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Hintergrund:

Party-Service-Betreiber agiert als Präsident der HWK Hildesheim  v. 01.11.2009

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Handwerkskammer Hildesheim: Der König ist tot. Es lebe der König – mit offenem Brief an die HWK Hildesheim  v. 15.12.2012

Handwerkskammer Hildesheim und die Transparenz-Lüge       v. 09.12.2012

HWK – Wirtschaftsministerium verweigert vorsätzlich Rechtsaufsichtspflicht!!       v.16.08.2010

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LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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