Handwerkskammer Südthüringen – Auch hier heftiger Gegenwind aus der Kreishandwerkerschaft in Richtung „Kammerführung“


Kritik an Beitragserhöhung und Auskunftsverweigerung.

Wolfgang Horn, Tischlermeister und Vorsitzender der Kreishandwerkerschaft Bad Salzungen, hätte  zum Jahresende 2012 seine Innungskollegen sehr gerne ausführlich informiert. Horn konnte allerdings nur mit den Informationen aufwarten, die er aus einem Interview des neuen Hauptgeschäftsführers, Peter Hofmann,  der Handwerkskammer Südthüringen mit  der Südthüringer Zeitung erfuhr, in dem Hofmann  die „Erhöhung Grundbeitrags für Pflichtmitglieder“ ankündigte, und zusätzlich zum Kammerbeitrag einen solidarischen Beitrag für die Finanzierung der Ausbildung- am Berufs- und Technoligiezentrum ( BTZ ) der Kammer in Rohr bei Meiningen erheben wird.“

Horn sieht das etwas anders: Die normale Ausbildung im dualen System finde im BTZ Rohr eben nicht statt, sondern zum einen in den Handwerksbetrieben vor Ort und zum Anderen in der zuständigen Berufsschule. Daneben gebe es eine Vielzahl von Angeboten, die die Ausbildung ergänzen sollen. Genau in diese Rubrik fielen auch die Angebote des BTZ, so Horn.

Ohne konkrete Begründung lehnte die Handwerkskammer die Bitte Horns ab, der Kreishandwerkerschaft doch die am 19.11.1012 „beschlossenen Beschlüsse“ zum Beschlus der Beitragserhöhung, um es einmal auf „kämmerisch auszudrücken,  zukommen zu lassen.

Auch Präsident Halmut Adamy folgte dem Motto der Handwerkskammern:

Lügen – Täuschen – Vertuschen

„Die Beschlüsse lägen noch zur Prüfung beim Wirtschaftsministerium – der Aufsichtsbehörde der Handwerkskammern –  was die Mitarbeiter in Erfurt auf Nachfrage Horns zu einem wahren Lachkonzert animierte. Sie konnten schlicht keinen Grund finden, warum die Handwerkskammer so ein Geheimnis daraus machte.

Ministeriumssprecherin Larissa Schulz bestätigte allerdings ebenfalls, dass die Haushaltsbeschlüsse bereits seit Dezember freigegeben seien. Auch gebe es keinerlei Veranlassung, den Kammermitgliedern Beschlüsse einer ööfentlichen Kammersitzung zu verheimlichen.

Hauptgeschäftsführer Hoffmann verweigerte sich jeglicher weiterer Stellungnahme, mit dem Hinweis, die Kammer werde die Beschlüsse zu gegebener Zeit veröffentlichen.

Horn, der zudem als „Nestbeschmutzer“ der Handwerkskammer-Seilschaft zu bezeichnen sein dürfte, prophezeite dass sich künftig Protest ggen die Vorgehensweise der Handwerkskammer formieren würde.

…“Schlimm ist die erlebte Vorgehensweise, weil nicht zum ersten Mal so gehandelt wird. Wir fordern deswegen auch die Geschäftsführung der Handwerkskammer auf, alle Bilanzen und Haushaltsdaten gegenüber ihren Mitgliedern offenzulegen“, sagt Horn. …den kompletten Artikel der Suedthueringen.de  bitte  H I E R  klicken  von Jolf Schneider  v. 22.01.2012

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Kreishandwerksmeister Karl Krökel ( Kammerkritiker )  in seinem Statement zur ehrenamtlichen Tätigkeit im Video:
“Wir haben heute über Kammern geredet, mir wurde attestiert heute, dass sie eine hervorragende Arbeit leisten. Das erschliesst sich mir persönlich nicht. Das muss ich mal so sagen. …

… Was wir aber machen, im ehrenamtlichen Engagement, es kommt aus dem Herzblut, kommt aus ehrenamtlichen Engagement. …

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Handwerks-Innungen formieren sich gegen den Kammerzwang   v. 01.05.2013

Handwerkskammer München – Innung kritisiert Handwerkskammer   v. 18.03.2013

Dessau-Roßlau – Zwist mit der Handwerkskammer – Innungen trennen sich   v. 29.01.1013

Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert   v. 08.12.2012

Nachlese zu den Dessauer Handwerksgesprächen in Bild und Ton – Teil I     v. 25.10.2012

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LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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