Metallbaumeister im Rollstuhl droht Obdachlosigkeit – HWK Köln nicht ganz unbeteiligt


Im Juli 2011 berichtete KAMMERSPARTAKUS bereits  über Matallbaumeister Ingo Bourguignon.

Metallbaumeister Ingo Bourguignon ( 45 Jahre ) führte 15 Jahre lang einen Metallbau-Betrieb. Er galt als Experte für Rettungswege. Nun allerdings sitzt Ingo Bourguignon aufgrund einer Krankheit ( Multipler Sklerose ), die ihn 2001 ereilte im Rollstuhl.

Im Dezember 2010 – Bourguignon  führte seine Firma sieben Jahre ohne Probleme aus dem Rollstuhl heraus – ging seine Firma allerdings pleite. Dies hatte jedoch laut Bourguignon nichts damit zu tun, dass er im Rollstuhl sitzt.

Metallbaumeister Ingo Bourguignon jedoch will arbeiten. Ein Freund würde ihn sogar einstellen. Bis sich die Handwerkskammer Köln  einschaltet. Sie erkennt Bourguignon seinen Meistertitel ab. So der Kölner Express-

Die Handwerkskammer Köln lenkte zwar schliesslich nach sieben Monaten ein – allerdings viel zu spät – doch nun Droht Ingo  Bourguignon die Obdachlosigkeit. Die Kölner Bank will alles, was Ingo Bourguignon zu einem einigermassen erträglichem Leben benötigt Pfänden. Selbst sein behindertengerecht umgebautes Fahrzeug. Das letzte Stückchen Freiheit für den Metallbaumeister.

Ingo Bourguignon Zu seiner Person:

Ingo Bourguignon geb. 1966 in Köln und ich liebe diese Stadt, bin zu 100% schwerbehindert mit den Merkzeichen AG – B und H (außergewöhnlich gehbehindert – benötige eine Begleitperson und bin hilfebedürftig) ich habe Multiple Sklerose mit chronicher Verlaufsform, bin Metallbaumeister und war bis 2010 selbstständig (Metallbau Bourguignon GmbH). Seit dem 28.02.2011 ist die Insolvenz der Firma abgeschlossen Um meine Geschichte zu erzählen muss ich im Jahr 2011 anfangen.
Im Februar 2011 konnte ich eine Meisterstelle bekommen wo ich jeden Monat 2000,-€ netto bekommen hätte.

Dies hat die Handwerkskammer zu Köln untersagt, weil ich aus dem Rollstuhl keine Metallbaufirma leiten könnte, mir wurden alle Rechte meines Meistertitels aberkannt (siehe auch Anhang Soko Express im Anhang) ich musste meine angemietete Wohnung wieder kündigen weil ich sie nicht bezahlen konnte und der Job war auch weg.
Seitdem lebe ich als Hausbesetzer in „meinem“ zwangsverwalteten Haus in Hürth. Durch die Ablehnung der Handwerkskammer lebe ich jetzt von einer kleinen Rente (750,-€) und war gezwungen in die Privatinsolvenz zu gehen. Da das Haus am 01.02.2013 zwangsversteigert wird und die Kölner Bank Ansprüche auf 206.000,-€ stellt (was auch vollkommen korrekt ist, siehe Anlage) droht mir in ca. 3 Wochen die Obdachlosigkeit durch eine Zwangsräumung. …

Manuela Bourguignon auf Facebook: „Die Handwerkskammer Köln hat nach 7 Monaten eingelenkt und ihm die Rechte des Titels wieder zugesprochen. ABER…..dann war der Job natürlich weg und die Chance, dass jemand einen 100 %ig Schwerbehinderten einstellt, ist sehr gering. Davon ab……bleiben die Kosten für Anwalt ect. durch die Handwerkskammer Köln  immer noch an Ingo hängen, die Sache geht nun vor Gericht“

„Als wenn das Schicksal schon nicht hart genug sei……Kölner Bank will nun auch noch das behindertengerchte Fahrzeug verwerten.Nach der Schließung des Betriebes durch Betriebs-Insolvenz Anfang 2011 folgte auch noch die Privatinsolvenz und zum 01.02.2013 steht die Zwangsvollstreckung des behindertengerechten Hauses an, welches damals extra für ihn umgebaut wurde.Ingo Bourguignon lebt von seiner kleinen Rente wegen Erwerbsunfähigkeit von monatlich 760 Euro……davon müssen sämtliche Kosten getragen werden (Strom, Telefon, Versicherungen, ect. pp.)Eine behindertengerechte Wohnung, die schwellenfrei zugänglich ist mit bodentiefer Dusche ist bislang noch nicht in Sicht, so dass bald die Obdachlosigkeit drohen könnte.Von der Kölner Bank -Sachbearbeiter Herr Walter F. – wurde vor einiger Zeit ein Makler mit der Vermarktung des Hauses beauftragt.Herr A.  -der Makler- besichtigte dazu damals das Haus, bei dieser Hausbesichtigung teilte Ingo Bourguignon ihm die Problematik der Wohnungssuche mit, darauf folgte von Herrn A.  die Aussage -er solle doch in ein Hospiz ziehen-.Herr Bourguignon teilte diese Aussage Herrn Walter F. von der Kölner Bank mit, da er sehr bestürzt über diese Aussage war, denn schließlich ist er mal gerade 46 Jahre alt und noch ist ein Ableben nicht in Sicht.Jedoch „belächelte“ Herr F. nur das Verhalten seines beauftragten Maklers.

Daraufhin teilte Herr Bourguignon dem Makler in einem nächsten telefonischem Gespräch mit, dass er ihn nicht mehr im Haus haben möchte und dass er gerne bereit ist, Interessenten das Haus zu zeigen.

Zwischenzeitlich waren auch schon einige Interessenten zur Besichtigung vor Ort.

Bei zwei Interessenten musste er jedoch leider den Besichtigungstermin aus gesundheitlichen Gründen absagen…….mal davon abgesehen, dass nicht „nur“ körperliche Beschwerden aufgrund der Erkrankung von Multipler Sklerose vorhanden sind, ist auch der psychische Druck durch die Belastung und Angst vor dem Ungewissen, der Zukunft, sehr hoch.

Nun erhielt Herr Bourguignon am gestrigen Tage ein Schreiben von Herrn Walter F.  (Kölner Bank), dass man sein behindertengerechtes Fahrzeug, welches damals mit sämtlichen Umbauten durch den Landschaftsverband Rheinland finanziert wurde und welches nur von einem Behinderten gefahren werden kann, da der Fahrersitz der Rollstuhl ist, verwertet werden soll.

Das Fahrzeug wurde damals der Bank zusätzlich als Sicherheit überlassen für die Schulden des Betriebes.

Die Schulden bei der Kölner Bank belaufen sich auf 206.072,- €, ein Wertgutachten der Bank für das Haus liegt in Höhe von 476.000,- € vor.

Das Fahrzeug ist noch die einzige Freiheit die Ingo Bourguignon hat!!!

Denn auch mit dem vollelektrischen Rollstuhl ist er nicht in der Lage längere Wegstrecken fortzuführen, da seine Motorik und Kraft nur begrentzt vorhanden ist.

Was kommt als nächstes??? Wird man ihm auch noch den Rollstuhl abnehmen oder vielleicht das Pflegebett???

Diskriminierung: Handwerkskammer Köln erkennt Rollstuhlfahrer den Meistertitel ab (?)   v. 14.07.2011

Treibt die Handwerkskammer Köln Metallbaumeister im Rollstuhl in den Ruin?      v.16.07.1011

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Hier geht es zur Facebook-Gruppe von Ingo:    HWK Köln treibt Rollstuhlfahrer Ingo Bourguignon in den Ruin

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LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Comments
One Response to “Metallbaumeister im Rollstuhl droht Obdachlosigkeit – HWK Köln nicht ganz unbeteiligt”
  1. Manuela sagt:

    danke für die Unterstützung

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