Handwerkskammer – Wo sind eigentlich die Millionen geblieben?


Erinnern wir uns: 2010 starteten die 53 Handwerkskammern eine gross angelegte Immage-Kampagne für satte 51 Millionen Euro. Verteilt auf fünf Jahre.

Image-Kampagne: Digitaler Feinschliff für den TV Spot.

Tönte damals der Zentralverband des deutschen Handwerks auf dessen Internetpräsenz. Ziel war es, die Lücken im Nachwuchsmangel im Handwerk zu schliessen. Den Jugendlichen das Handwerk schmackhaft zu machen.

Hierfür wurde ein aufwendiger und kostenintensiver Werbespot produziert, der auch zunächst in Kinos und Fernsehen zu verfolgen war. Für die Produktion wurde allerdings kein deutsches Unternehmen beauftragt.

Die sogenannte postproduction wurde dem renommierten Londoner Unternehmen „The Mill“ übertragen. Außerdem übernahm der britische Regisseur Peter Thwaits die Produktion des laut Kammer “spektakulären” Werbefilms mit bizarren Szenen am Berliner Gendarmenmarkt. An der Produktion waren ebenfalls eine Reihe von Experten beteiligt, z.B. für Spezialeffekte.

Mit Thwaites konnte einer der derzeit international gefragtesten Regisseure für das Projekt gewonnen werden, der insbesondere für seinen besonderen Umgang mit Lichteffekten bekannt ist. Für seine aufwändigen Arbeiten erhielt der Engländer in der Vergangenheit bereits zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben.

Zu  „The Mill“

THE MILL, 1990 gegründet, unterhält auch Büros in New York und Los Angeles und gehört zu den führenden Dienstleistern im Bereich Postproduktion. Das Unternehmen hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten und war auch für die Effekte in Ridley Scotts Film  „Gladiator“ verantwortlich – dafür wurde es mit einem Oscar ausgezeichnet. Musikvideos und Werbe-Spots stehen auch auf dem Programm des Unternehmens.

Hier dürfte der Grundsatz der Sparsamkeit, zu dem die Handwerkskammern gesetzlich verpflichtet allerdings zudem deutlich überschritten sein.

Hier von einer erfolgreich gekrönten Kampagne zu reden, dürfte wohl eindeutig widerlegt sein. Nach drei Jahren beklagen die Handwerkskammern wie eh und je den nicht abreissenden Nachwuchs- und Fachkräftemangel. Man kann somit von verbrannten 50 Millionen Euro reden.

Zumal man sich einmal die Frage stellen soll: „Wo sind die jährlichen 10 Millionen geblieben? Wofür werden sie verwendet?“

Es ist nichts mehr zu registrieren, vom aufwendig erstellten Werbespot, von seitengrossen Zeitungs-Anzeigen, wie es anfänglich geschah. Auch von den wohl lächerlichen Aufklebern und Werbematerial, die die HWK verteilt ist nichts zu sehen. Kaum ein Handwerker verschandelt seinen Firmenwagen mit diesen aberwitzigen Aufklebern.

Zumal auch noch sämtliches Werbematerial in China produziert wurde, wie uns soeben Tischlermeister Gotthard Schramm im Kommentar (siehe unten ) mitteilte.

Nun dürfte das „Werbematerial“, Made in Cina“, wohl als Schund in irgend einer dunklen Lagerhalle auf deren Entsorgung warten.

Für die Handwerkskammer Reutlingen war diese Kampagne gar ein fröhlicher Anlass die Beiträge zu erhöhen.

Hat das Kammer-Syndikat wieder erfolgreich abgezockt?

In Niedersachsen wurde im Dezember 2012 ein Handwerkskammer-Skandal aufgedeckt. Handwerkskammerpräsidenten rechneten für ihre Aufwandsenstchädigungen nicht nur überhöht ab. Einer der sogenannten Herren, den die Kammern zumindest noch verschweigen, rechnete gar für die Beerdigung seiner eigenen Sekretärin ab.

„Ein Schelm, der böses dabei denkt?“

Im Saarland beteiligt sich die Handwerkskammer des Saarlandes übrigens zusaätzlich mit einer 6-stelligen Summe an einer  Kampagne mit der für das „Leben und Arbeiten an der Saar“ geworben werden soll, was nun wieder überhaupt nicht in die Ressourcen der Handwerkskammern fällt.

Handwerkskammern versuchen sich als Marketingfachleute – werden 50 Mio Euro Spielgeld reichen? 17.11.2009    v.

Handwerkskammer auf den Spuren von Hollywood – 15.11.2009   v. 18.08.2010

Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert   v. 08.12.2012

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützng und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Comments
2 Responses to “Handwerkskammer – Wo sind eigentlich die Millionen geblieben?”
  1. Gotthard@necnet.de sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herrn,

    sehr geehrter Bödinghaus,

    der größte Hammer, die Werbemittel kommen alle aus China!!!!!!!!!!!!!

    Der Stellv.Geschäftsführer der Handwerkskammer für Oberfranken, Herr Hans Karl Bauer ,konnte mir keines Nennen ,das nicht aus China kommt.

    Gotthard Schramm

    Schreinermeister Betriebswirt (d H)

    Sandweg 3

    96269 Großheirath

    Tele: 09565 1008

    Fax: 09565 6309

    H: 0151 122 792 84

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