Pflegekammer soll mit dubioser Abstimmung starten


Ungeachtet des wachsenden Widerstands gegen die Zwangsverkammerung in IHK, HWK und berufsständischen Kammern scheint die Einführung der Pflegekammern auf dem Vormarsch. Wie DIE RHEINPFALZ berichtet plant die Landesregierung in Mainz für das Jahr 2015 die Einrichtung einer solchen Pflegekammer. Als vermeintlich demokratische Legitimation soll dabei das Ergebnis einer Online-Abstimmung dienen, die von der Landesregierung durchgeführt wurde. Stolze 75,8 Prozent hätten sich für die Pflegekammer ausgesprochen. Was auf den ersten Blick als überzeugendes Votum daher kommt, entpuppt sich bei genauem Hinsehen als wenig beeindruckend.

Zunächst muss man wissen, dass der Flyer, mit dem für die notwendige Wahlregistrierung geworben wurde, gleichzeitig eine einseitige Pflegekammer - Flyer - RLPWerbebroschüre für die Pflegekammern war. Von ausgewogener Information konnte nicht ansatzweise die Rede sein. Von einem ursprünglich für die Abstimmung vorgesehenen Quorum (einer Mindestbeteiligung) hatte man auch rasch wieder abgesehen. So basiert die Einführung der Pflegekammer auf einem Abstimmungsergebnis, welches stark  an die Wahlen aus Kammerland erinnert. Die Wahlbeteiligung (mit ca. 20 Prozent) liegt zwar deutlich über dem, was z.B. Industrie- und Handelskammern (IHKn) sonst erreichen (i.d.R. Zwischen 6 – 14 Prozent). Wenn man aber die Zahl der Stimmen, die sich für die Einrichtung der Zwangskammern aussprechen (5.357)  ins Verhältnis zur Zahl der Pflegekräfte (ca. 40.000)  setzt landet man bei etwas über 13 Prozent Zustimmung. Mit der beschönigenden Interpretation der Abstimmung und des Ergebnisses ist man beim Thema „Pflegekammer“ in puncto demokratische Standards bereits in den Niederungen von Kammerland angekommen. Es gilt wohl auch hier, was ein DIHK-Jurist dereinst über die Wahlen zu den Vollversammlungen der IHKn festgestellt hat: sie unterfallen nicht dem Geltungs- und Anwendungsbereich des Demokratieprinzips.

Link zur Vorderseite des Wahl – Werbe – Flyers

Link zur Rückseite des Wahl – Werbe – Flyers

Quelle: Bundesverband für freie Kammern

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Lügen – Betrügen – Täuschen – Vertuschen

Logo Handwerkskammer

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützng und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern
 Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .  
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Comments
2 Responses to “Pflegekammer soll mit dubioser Abstimmung starten”
  1. Rudolf Deuke sagt:

    so läuft das in diesem lande.
    da wird eine neue institution ins leben gerufen, um sogenannte „verdiente“ perönlichkeiten in denselbigen gremien unterzubringen (aufzufangen). natürlich gegen ein entsprechendes salär.
    auf demokratischem wege diesen lüstlingen das handwerk zu legen ist genauso unwahrscheinlich wie das der liebe gott auf dieser erde wieder lebend erscheint.

  2. heizer1960 sagt:

    nur noch „Lumpen“ und Tageslicht scheues Gesindel bei den Kammern . Es ekelt einen an .

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