Handwerkskammer Lübeck – Weiter geht´s mit Volldampf ins Nichts


Viel erhofften sich die Handwerkskammer-Funktionäre von ihrer 2010 gestarteten Immage-Kampagne für das Handwerk, und machten mal eben 50 Millionen Euro für diesen „Wahnwitz locker.

DIE ZEIT titelte im Januar 2010 diese Aktion mit “ Wahnwitz der Woche„.

Hierfür wurde ein aufwendiger und kostenintensiver Werbespot produziert, der auch zunächst in Kinos und Fernsehen zu verfolgen war. Für die Produktion wurde allerdings kein deutsches Unternehmen beauftragt.

Die sogenannte postproduction wurde dem renommierten Londoner Unternehmen „The Mill“ übertragen. Außerdem übernahm der britische Regisseur Peter Thwaits die Produktion des laut Kammer “spektakulären” Werbefilms mit bizarren Szenen am Berliner Gendarmenmarkt. An der Produktion waren ebenfalls eine Reihe von Experten beteiligt, z.B. für Spezialeffekte.

Auch der Handwerker-Slogan „Made in Germany“ wird hier wohl von den Handwerkskammern auf die Schippe genommen. Denn laut Information Bffk-Mitglied Gotthard Schramm werden die Werbematerialien für die Immage-Kampagne nicht etwa in Germany produziert, sondern in China.

TOLL, wie die Handwerkskammern die chinesische Wirtschaft unterstützen. Da haben die Kammerverantwortlichen ja auch noch einmal Glück gehabt, sonst hätte man ihnen auch noch Beteiligung an der Mitschuld von einstürzenden Fabrik-Dächern, wie im April 2013  in Bangladesch geschehen vorwerfen können.

Die Handwerkskammer Lübeck hat sich dennoch entschlossen weiter Steuer- und Zwangs-Gelder in dieses dubiose Unternehmen Immage-Kampagne zu stecken. Und zwar für weitere fünf Jahre, so das STORMANER tAGEBLATT.

Dass sich so gut wie kein Handwerksbetrieb für diesen „Wahnwitz“ zu interessieren scheint, dürfte belegen, dass z.B. laut Recherchen Bundesverband für freie Kammern waren beispielsweise in Hamburg lediglich zwei Prozent der Handwerksbetriebe bei der Aktion “Tag des Handwerks” dabei. Weniger als 50 Betriebe in Hamburg beteiligten sich daran (allein im Stadtteil Bergedorf, wo sich noch das stärkste Engagement messen ließ, waren es gerade mal 24 von 1098 Handwerksbetrieben.)

Die Mitgliedesbeiträge der Handwerkskammer Hamburg stiegen beispielsweise allein wegen der Kampagne um durchschnittlich 100,00 Euro jährlich pro Betrieb – bis heute.

Die Handwerkskammer Reutlingen erhöhte ebenfalls die Mitgliedsbeiträge und begündete dies mit der Immage-Kampagne.

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Lügen – Betrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützng und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Comments
One Response to “Handwerkskammer Lübeck – Weiter geht´s mit Volldampf ins Nichts”
  1. heizer1960 sagt:

    Die Handwerkskammer sind doch nur besetzt mit Dummlaverer und Interessenlosen Spinnern die sich ihr eigens Süppchen kochen. Die interessieren sich doch einen Scheiss für die Handwerker . Schafft endlich diesen Schwachsinn ab und jagt diese Brut in die Wüste !! Schweinerei hoch 10 was die sich erlauben !!

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