Handwerkskammer Osnabrück – Vollversammlung als Selbstzweck für Funktionäre bestätigt?


Es liegt doch auf der Hand: Arbeitnehmer und Arbeitgeber vertreten unterschiedliche Interessen. Die Institution Handwerkskammern in BR von D werden von der Vollversammlung deligiet.

( So´n Quatsch!. so sollte es zwar sein. Fakt jedoch ist, dass bis auf winzige Ausnahmen, die Vollversammlungsmitglieder nach der Pfeife der Präsidenten und Geschäftsführer tanzen, und diese lediglich als „Abnicker“ längst beschlossener Sachen dienen. Und dies um einen demokratischen Schein der Handwerkskammern  der Öffentlichkeit vorzugaukeln, der bei den Kammern überhaupt nicht existent ist.

Die selbsternannten Vollversammlungen bestehen aus 2/3 Arbeitgebern und 1/3 Arbeitnehmern. Das es ein Grundprinzip der Handwerkskammern ist, erst keine Wahlen bei den Arbeitgebern stattfinden zu lassen, dürfte mittlerweile jedem Zwangsmitglied untergekommen sein.

Wie allerdings ein Arbeitnehmer ( Geselle ) in die Vollversammlung gelangt, dürfte allerdings noch rätselhafter sein.

Nun denn,…  Wie sprach Hans.Josef Claesen, Vizepräsident der HWK Düsseldorf am 19.10.2012 auf den Dessauer Handwerksgesprächen so treffend. Er  schiebt es einfach auf die hohen Kosten, die für Wahlen anfallen würden.

Bei der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland wirft nun die Arbeitnehmerseite der Arbeitgeberseite vor, Rechte der Gesellenvertreter zu vernachlässigen.

Geschäftsführung und Präsident der Kammer ignorierten die Interessenvertretung von Beschäftigten und Auszubildenden fast vollständig, sagte Petra Tiesmeyer, Regionsvorsitzende im Osnabrücker Büro des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), gestern unserer Zeitung. „Das ist ein Skandal und entspricht nicht der oft betonten vertrauensvollen Zusammenarbeit von Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern.“

Am 30.05.2013 hatte die Arbeitgeberseite der Vollversammlung der Handwerkskammer Osnabrück zwei Positionspapiere zum Koalitionsvertrag der niedersächsischen Landesregierung verabschiedet. Die Arbeitnehmerseite stimmte geschlossen dagegen. Zudem steht die Handwerkskammer zu einem Dokument des Zentralverband des Deutschen Handwerks, der die Richtung nach der Bundestagswahl „vorformuliert“.

Die Kammer habe sich ausschließlich Arbeitgeberpositionen zu eigen gemacht. „Sie tritt damit auf wie ein Unternehmerverband, was ihr als öffentlich-rechtlicher Institution nicht zusteht.“ …

Der DGB kündigte Beschwerde beim niedersächsischen Wirtschaftsministerium als Aufsichtsbehörde der Kammer an.

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Zum kompletten Artikel der OSNABRÜCKER ZEITUNG bitte  H I E R  klicken

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Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

Die Handwerkskammern in BRD: Ein dunkles Kapitel in Kammerland   v. 17.10.2012

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Lügen – Betrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützng und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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