ZDH-Präsident Otto Krentzler plädiert für Renteneintrittsalter ab 70 Jahre


Da hat wohl jemand die heisse Sommersonne nicht vertragen.

Otto Krentzler ( 72 ), Präsident des Zentralverband des  Deutschen Handwerks spricht sich im Frankfurter Allgemeine Zeitung für ein erhöhtes Renteneintrittsalter mit 70 Jahren aus. Begründet wird dies mit einem Fachkräftemangel und empfielt zugleich, die Erfahrung älterer Arbeitnehmer zu nutzen.

Krentzler wäre gut beraten mit seiner Krentzler GmbH und Co. KG in Sachen älterer Arbeitnehmer in die Vorreiterrolle gehen und 65-jährige in Lohn und Brot zu bringen, anstatt immer wieder diese leeren Phrasen vorzugaukeln. In der Jobbörse des Unternehmens ist allerdings nichts davon zu erkennen.

Fachkräftemangel und „Hungelöhne“. Wie passt dies jedoch zusammen? Die Wirtschaft im Handwerk soll ja laut Handwerkskammer-Bonzen boomen. Fachkräfte allerdings Mangelware.

86% aller Arbeitnehmer besitzen jedoch eine Ausbildung!

Krentzler behauptet gar, dass Handwerker aufgrund Mangels Aufträge ablehnen müsen. Warum werden dann bei den Arbeitsagenturen lediglich nur Stellen von Zeitarbeitsunternehmen  angeboten?

Grundvoraussetzung für eine florierende Wirtschaft sind entsprechende Löhne. Und gerade das Handwerk lebt von der Binnennachfrage. Wenn man in vielen Branchen, die sich heute noch Handwerk nennen, längst nicht mehr von Handwerk reden kann. Der Bäcker um die Ecke ist längst am Aussterben. Grossbäckereien, die ihre Produkte industriell fertigen haben sie längst verdrängt.

Die Handwerkskammer-Gurus interessiert dies alles jedoch reichlich wenig. Sie sind wie alle Kammerfürsten einfach nur geil darauf der Öffentlichkeit ihre unverzichtbarkeit vorzugaukeln und im Rampenlicht zu stehen.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) bot am Donnerstag eine Erklärung, warum die Jugend fernbleibt: „Gute handwerkliche Arbeit, die gute Bezahlung verdient, wird billig verschleudert“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel, das Nachwuchsproblem sei „hausgemacht“. So manche der rund 5.000 Innungen, in denen sich im Unterschied zu den Kammern nur die Unternehmer organisieren, begehe dabei Rechtsbruch, sagte Hexel.

Die Zwangskammern in BRvonD:  Die teuerste und überflüssigste Vereinsmeierei im Land!

Ein überflüssiger Wasserkopf, der sich unter dem Deckmantel der „Selbstverwaltung“ als Auffangbecken für überflüssige Funktionäre und als ein undemokratisches ( absolutistisches ) Sytem ausgebreitet hat.

Kammerfunktionäre: Dämagogen ohne Visionen       v. 12.05.2012

Handwerkskammer-Funktionäre einmal mehr als erfolglose und kostspielige Alleinunterhalter     v. 09.09.2011

Manfred Sattler – Präsident der IHK Koblenz – für Lohnkürzungen älterer Arbeitnehmer      v. 10.02.2010

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LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützng und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Comments
One Response to “ZDH-Präsident Otto Krentzler plädiert für Renteneintrittsalter ab 70 Jahre”
  1. Arno Schreiner sagt:

    Otto KENTZLER heißt der ehrenwerte ältere Herr übrigens, welcher der „Wirtschaftstmacht von Nebenan“ die Fahne hochhält.
    Aus Sicht so mancher Handwerker ist die Forderung, bis 70 zu arbeiten, nachvollziebar. Die Verdienstmöglichkeiten in etlichen Branchen im Handwerk, lassen auch mit 70 noch keinen finanziell abgesichterten Lebensaben zu.
    Diese Erkenntnis hat inzwischen auch unsere Jugend gewonnen, deshalb sind Handwerksausbildungen unattraktiv geworden. Sicher steuert die Imagekampagne des Handwerks irgendwann (vielleicht 2040) erfolgreich dagegen.

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