Handwerkskammer-Wahlen unnötig – Verwaltungsgericht Hannover erteilt HWK Hildesheim Freibrief


Laut Pressebericht der Handwerkskammer Hildesheim muss Kammerkritiker Michael Pramann aus Eschershausen wohl erst einmal eine Niederlage einstecken. Der Widerspruch zu den Wahlen der Vollversammlungsmitgliedern der Kammer 2009 soll in allen Punkten abgeschmettert worden sein.

Dies wäre auf der einen Seite mehr als unverständlich. Haben bei der Handwerkskammer Hildesheim doch noch nie Wahlen der Vollversammlungsmitglieder stattgefunden. Zu einer Wahl gehören Kanditaden und Stimmberechtigte, die ihre Stimme abgeben. Dies ist in Hildesheim, wie auch Bundesweit nicht der Fall. Die HWK ist gerne aufgefordert hierzu Stellung zu nehmen.

Auffällig dürfte auch sein, wie herzlich sich die Handwerkskammer Hildesheim auf deren Internetpräsentation beim vorsitzenden Richter Udo Markus bedankt.

Ein Schelm, der böses dabei denkt?

Zum Bericht von DIE EULE einfach hier klicken.

Nun wird erst einmal die Stellungnahme des Verwaltungs-„Gerichts“ abgewartet.

Kurioserweise hat den Kläger eine Nachricht über den bevorstehenden Gerichtstermin am 29.08.2013 nicht erreicht. Somit konnte auch nicht Kammerexperte Kai Boeddinghaus, Bundesgeschäftsführer des Bundesverband für freie Kammern seine kompetenten und handfesten Argumente einbringen, die sicher zu einem anderen Ergebnis geführt hätten.

Bundesweit haben bei den 53 Handwerkskammern in BRvonD erst drei mal Wahlen stattgefunden.

Positiv zu bewerten ist allerdings die Aussage des Präsidenten der Handwerkskammer Hildesheim, Delfino Roman, der die  Legitimagesetzlichetion derIHKn mit einer Wahlbeteiligung von 5% anzweifelt.

Zitat aus dem Jahresbericht 2012/13 der Handwerkskammer Hildesheim:
„Die Kammerkritiker und die Politik werfen dem Handwerk nicht selten mangelnde Legitimation durch die Friedenswahl vor. Stecken Sie hier in einem doppelten Dilemma, Herr Roman?
Einerseits können wir keine Briefwahl wie die Industrie- und Handelskammern durchführen, da wir die Daten unserer Arbeitnehmer nicht kennen. Die Arbeitnehmerbeteiligung ist aber eine Stärke des Handwerks, die unsere Politik in ihrer Praxisnähe auszeichnet. Verzichten können und wollen wir auf unsere Arbeitnehmer nicht.

Andererseits zeigen die Briefwahlen bei den Industrie- und Handelskammern eine Wahlbeteiligung deutlich unter 5 %. Das ist ebenfalls keine zufriedenstellende demokratische Legitimation.

Dieses Dilemma muss gelöst werden. Der Politik geben wir damit ein deutliches Signal: Unsere Arbeitnehmerbeteiligung erklären wir als unantastbar, für alle anderen Optionen sind wir offen und gesprächsbereit.

Auf der anderen Seite wäre es auch nicht verwunderlich. Hat das Bundesverfassungsgericht doch letztmalig am 25.07.2012 das Bundeswahlgesetz für verfassungswidrig erklärt.

Verwunderlich ist auch wiederum nicht, denn: Die BRD ist kein Staat, wie so der grossteil meint. Viele wissen es. Immer mehr informieren sich darüber.

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Stellt sich noch die Frage, welche Geschäftsbedingungen ein Jurist in seiner Studienzeit nun „verordnet“ bekommt.

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Zum Bericht von DIE EULE einfach hier klicken.

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Handwerkskammer Hildesheim – Wer einmal lügt…     v. 11.08.2013

Handwerkskammer Hildesheim und die Transparenz-Lüge            v. 09.12.2012

Widerspruch gegen die Handwerkskammer-Wahl 2009 der HWK Hildesheim   v. 02.08.2010

Widerspruch gegen die Handwerkskammer-Wahlen 2009 der HWK Hildesheim  v. 02.08.2010

Wie erfährt man von den Wahlen bei den Handwerkskammern?   v. 27.07.2010

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LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

Realität: Rassisten und Rechtsextremisten in den (Zwangs-) Kammern   v. 24.02.2014

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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