HWK Konstanz will 42.000 Euro für Eigenwerbung vom Steuerzahler


Die Handwerkskammer Konstanz  plant 2014 eine Handwerkerwoche zum Konziljubiläum. In der Planung enthalten ist ein umfangreiches Programm mit Vortragsreihe, Handwerkermarkt und selbstverständlich ein einem Ball ( mit erlesenen Gästen ).

Die Kammer fordert von der Stadt für ihr Prunkvorhaben ein nettes Sümmchen in Höhe von 42.000 EURONEN, was  die „Stadväter“ aber zunächst erst einmal abblocken.

Die Gesamtkosten der Woche des Handwerks ( 05. Mai bis 11. Mai 2014 ) sollen sich laut Kammer auf 137.000 EURO belaufen. Die (vorläufige ) Ablehnung des Rates beruft sich auch auf die zu wenig detailierte Kostenaufschlüsselung der Handwerkskammer Konstanz, was Kammer-Kenner Vermutungen aufkommen lassen kann.

70.000 EURONEN sollen übrigens aus dem Topf der Zwangsmitglieder finanziert werden. Den Rest sollte, laut Kammer, die Stadt beitragen.

Berichtet SÜDKURIER.de in dem Artikel eingangs noch von 42.000 Euro, sind es nun 67.000 Euro?

Das lehnten die Räte aber ab. „Grundsätzlich begrüßen wir das Programm, aber die hier vorgelegte Finanzierung scheint uns eine gewagte Konstruktion zu sein“, erklärte Dorothee Jacobs-Krahnen (Freie Grüne Liste). Sie störte sich vor allem daran, dass mit den Mitteln unter anderem ein Tag der offenen Tür der Kammer finanziert werden sollte. Ähnlich sah das Jürgen Wiedemann (UFG): „Es kann nicht sein, dass die Handwerkskammer eine Eigenwerbungsveranstaltung macht, und die Stadt dafür zahlt.“ Hanna Binder (SPD) sprach davon, dass ihr bei dem Programm die Anbindung an das Konziljubiläum fehle. Sie fügte an: „Jetzt sieht es so aus als würde sich die Handwerkskammer den Tag der offenen Tür und das Jubiläum des Kammergebäudes am Webersteig von städtischen Mitteln bezahlen lassen. Diesen Anschein sollten wir verhindern“, so Binder.

Eberhard Roth von der UFG-Fraktion bringt es zudem auf den Punkt:

„Fast alle Handwerker, die beispielsweise bei dem Markt auftreten sollen, haben kaum einen Bezug zur Zeit des Konzils“, kritisierte Roth. Zudem könne er nicht nachvollziehen, wie es zu den kalkulierten Kosten gekommen sei: „Diese Zahlen halte ich nicht für realistisch“.

Auch die CDU-Fraktin sprach sich für Kostensenkung aus. Einzig aus der Ecke der Freie Wähler kam Zuspruch zu dem Kammervorhaben.  Jürgen Faden befürwortete das Vorhaben der Handwerkskammer. Kunststück: Jürgen Faden ist als Vizepräsident  im Vorstand der Handwerkskammer Konstanz.

Die Stadt erklärt sich nicht eher bereit die Gelder loszueisen, bis nicht eine tranparente Kalkulation offen liegt. Zudem solle sich die Kammer erst einmal nach Sponsoren umsehen.

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Artikel Südkurier:

Konziljubiläum: Räte treten auf die Kostenbremse

Transparente Zahlen – Endlich – Die Handwerkskammer Konstanz als Musterbeispiel  v. 14.01.2011

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Comments
One Response to “HWK Konstanz will 42.000 Euro für Eigenwerbung vom Steuerzahler”
  1. heizer1960 sagt:

    Schliesst dieser Handwerkskammermafia endlich ihren Laden, Die sollen durch anständige Arbeit ihr Geld verdienen und nicht durch Abzocke und „Lumpereien“ an den Zwangsmitgliedern!!

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