Die zweiten Dessauer Handwerksgespräche – 2013


Am 18.10.2013 fanden in Dessau Roßlau die zweiten Dessauer Handwerksgespräche, organisiert von der Kreishandwerkerschaft Dessau-Roßlau, statt. Nach dem die Presse 2012 noch über die Veranstaltung berichtete, war in diesem Jahr kein Wörtchen darüber zu lesen.

An dieser Stelle einen Glückwunsch an die Handwerkskammern, die scheinbar erfolgreich jegliche mediale Berichterstattung „verhinderten“. Musste sich doch der Organisator, Kreishandwerksmeister Karl Krökel, seit den ersten Dessauer Handwerksgesprächen 2012 mit diversen „Anfeindungen“ der Handwerkskammern auseinandersetzen.

Dies zum Thema „Fair-Play“ der Zwangskammern in BRvonD.

Die Veranstaltung wurde in zwei Podiumsdiskussionen aufgeteilt. Im ersten Podium ging es um das Thema „Rechtsaufsicht“. Dem Thema stellten sich u. a. Vertreter des Bundes- und sächsischen Wirtschaftsministeriums. Wer die Diskussion jedoch intensiv wahrgenommen und mit verfolgt hatte, musste eigentlich zu dem Entschluss kommen, was Kritiker schon lange wissen: Es findet in der BRD-Staats-Simulation keinerlei Rechtsaufsicht über die Zwangskammern statt.

So wie bei den Kammern gelogen wird, so kommen auch aus den Wirtschaftsministerien, die als Rechtsaufsicht agieren sollten, nur viele Lügen. Der Fall des illegalen Präsidenten der Handwerkskammer Hildesheim stellt es unter Beweis.

Die sogenannte Rechtsaufsicht stellt sich immer mehr als „Komplize“ der Zwangskammern in den Focus!

Zudem bestätigte der Landesrechnungshof in Niedersachsen, dass in den geprüften Jahren – und offensichtlich auch zuvor – so gut wie keine Rechtsaufsicht stattgefunden hatte.

Auch die Staatsanwaltschaft  in der Scheinjustiz bleibt untätig. Selbst die vom illegalen Hildesheimer Präsidenten Jürgen Herbst, als Aufwandsentschädigung erhaltenen ca. 75.000 EURO sah die Staatsanwaltschaft nicht als rechtswidrig an. Weder von Seiten der Kammer, noch von Herbst.

Begründung: Wenn Herbst die 75.000 Euro nicht erhalten hätte, hätte das Geld ein anderer erhalten!

Wie bitte?

Die Zwangskammern in BRD kristallisieren sich immer mehr als „kriminelle Vereinigungen“ heraus. Die eine mehr, die andere weniger. Die eine früh, die andere etwas später. Vetternwirtschaft, Verschwendung, Untreue, Selbstverherrlichung auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und den damit verbundenen Zwangsbeiträgen,  scheinen die Kern-Geschäfte der Zwangskammern zu sein. Der Bericht des Landesrechnungshofs in Niedersachsen dürfte Beweis genug dafür sein. Und ebenso der erst in den letzten Tagen veröffentlichte Bericht über die IHK Potsdam.

Alles nur Einzelfälle? Wohl kaum!

Bei den zweiten Dessauer Handwerksgesprächen ging es zumal wieder einmal sehr diplomatisch zu. Stellt sich die Frage, ob es noch Zeit genug ist, mit einem Kaffekränzchen und schönen Worten positive Veränderungen herbeizuführen.

Wenn die „Zipfelmützen“ in der BRD-Staats-Simulation mit derer Scheinjustiz tatsächlich einmal erwachen sollten, so dürfte der Volksaufstand 1953 ein Kindergeburtstag gewesen sein. Ein erneutes 1989? Die Zeit spielt gegen eine friedliche Lösung.

„Nicht die Freiheit der Rede ist das Problem, sondern die Freiheit nach der Rede.“ — Grigori Alexejewitsch Jawlinski, liberaler russischer Politiker und Wirtschaftswissenschaftler.

Beispiel:

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

Ganz davon abgesehen, dass dies den Straftatbestand des Betrugs, Untreue, etc. erfüllen dürfte, ist dies ein mehr als  niderträchtiges und schäbiges Verhalten der Verantwortlichen! Incl. (Schein-) Justiz und sogenannter Rechtsaufsicht!

Die Rechtsaufsicht, das niedersächsische Wirtschaftsministerium, hält schützend seine Hand über den/die „Täter“!

Hier ein kurzer Ausschnitt von den Dessauer Handwerksgesprächen 2013. Schauen Sie bei Gelegenheit wieder vorbei. Diese Seite wird mit weiteren Videos aktualisiert.

Video 1 bis 15 – eingestellt am 27.10.2013

Zu Video 1: 

Ex IHK-Präsident – Der ehrbare Kaufmann ist „tot

Zu Video 2: 

 Für die Handwerkskammern gilt nur Made im Speck

Zu Video 3: 

Den Kammern den ( Geld- ) „Hahn“ abdrehen

Zu Video 4: 

  Dessauer Handwerksgespräche – 2013 – Begrüssung Karl Krökel

Zu Video 5: 

Christoph Brosius – Präsident des sächsischen Handwerks – Einführungsrede

Zu Video 6: 

„Fauler Deal“ der Handwerkskammer zur Innungs Unterstützung

Zu Video 7: 

  Rechtsaufsicht ein zahnloser Tiger – Frank Lasinski Bundesvorsitzender BffK

Zu Video 8: 

 Rechtfertigung zahnlose Rechtsaufsicht aufgrund Historie Joachim Garrecht vom Bundeswirtschaftsministerium

Zu Video 9:

Rechtsaufsicht – Belastung für´s Ehrenamt – Karl Krökel Kreishandwerksmeister Dessau Roßlau

Zu Video 10: 

Rechtsaufsicht – mehr „Komplize“ als Rechtsaufsicht – Volker Visser – Wirtschaftsministerium Sachsen

Zu Video 11:

Rechtsaufsichtsbehörde lässt sich von Handwerkskammern vorführen    

Zu Video 12

Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer rechtfertigt Falschabrechnungen(?)

Zu Video 13:

Rechts- oder Fachaufsicht?

Zu Video 14:

Für kammerkritische Kreishandwerkerschaften kein Geld – Lothar Bebber – Obermeister Kfz-Innung Dessau-Roßlau

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Nachlese zu den Dessauer Handwerksgesprächen 2012 in Bild und Ton   v. 25.10.2012

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

Niedersächsisches Wirtschaftsministerium – verfilzt, wie eh und je   v. 17.10.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Comments
One Response to “Die zweiten Dessauer Handwerksgespräche – 2013”
  1. Opium_fürs_Volk sagt:

    Begründung: Wenn Herbst die 75.000 Euro nicht erhalten hätte, hätte das Geld ein anderer erhalten!

    … und wenn nicht er betrogen hätte – hätte es ein anderer getan ?

    … interessante Logik der Staatsanwaltschaft.

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