Handwerkskammer Aurich – Rechtsaufsicht tritt in Erscheinung


Schein oder nicht Schein? Das ist hier die Frage. Laut verschiedene renomierten Presseberichten aus Ostfriesland sowie der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung das niedersächsische Wirtschaftsministerium auf den Plan. Das Wirtschaftsministerium will den mit monatlich 1.600 Euro dotierten Posten des Präsidenten ´, Tischlermeister Horst Amstätter, genauer unter die Lupe nehmen. Ein Ermittlungsverfahren soll eingeleitet worden sein und Amstätter muss laut HAZ der Rechtsaufsicht seine Umsätze offenlegen.

Anlass hierfür waren Vorwürfe,  ob  Amstätter überhaupt noch einen Betrieb ausübt, was laut Handwerksordnung zwingend erforderlich ist. Fakt ist:

Die Amstätter Tischlerei Innenausbau GmbH wurde offiziell im November 2010im Handelsregister gelöscht wurde. Im Impressum der Internetseite des Handwerkskammerpräsidenten lebt die GmbH, deren letzter Jahresabschluss im Bundesanzeiger aus dem Jahr 2009 stammt, munter weiter.

Nun darf die Rechtsaufsicht unter Beweis stellen, ob sie ihren Namen auch verdient. Zweifel daran sind jedoch berechtigt.

Ausserdem wird hier auch die Forderung erneuert, die Ermittlungen gegen den Präsidenten der Handwerkskammer Hildesheim, Jürgen Herbst, aufzunehmen. Denn hier liegen die Beweise eindeutig auf dem Tisch, dass Herbst seit 4-jähriger Amtszeit keinen Betrieb mehr führte. Bestätigt durch den Generalstaatsanwalt Celle.

Die Handwerkskammer Aurich kontert auf die Vorwürfe wieder einmal mit unseriösen Argumenten. Ein Angriff auf das Ehrenamt soll es laut Pressemeldung HWK Aurich sein. Die Vorwürfe erschweren die Findung von Ehrenämtlern, und weist auch noch „ausdrücklich“ auf die Vollversammlung hin. Ist doch hinreichend bekannt, dass nur „Lineiengetreue Gesellen“ in die Vollversammlung gekungelt werden. Kammerkritiker sind aussichtslos ausgeschlosen. Noch nie hat im Kammerbezirk Aurich ein Handwerker eine Stimme zur Vollversammlungswahl abgegeben.

Die Ehrenämtler ( ausgenommen Präsidenten ), die man gerade ein Butterbrot für ihre Aufwendungen bekommen, sind ohne Zweifel ( unfreiwillig ) die Stützenn dieser – man muss es einfach mal aussprechen – undemokratisc, absolutistischen Zwangskammern. Während sich die Kämmerlinge auf Kosten der Ehrenämtler prunkvoll ins Rampenlicht versetzen und sich auf Kosten von Zwangsgeldern selbst bedienen ( der Handwerkskammer-Präsidenten-Skandal hat es ans Tageslich gebracht ) sind die Ehrenämtler die leidtragenden.

Weiter beruft sich die Kammer auf stetige Transparenz, die sie anstrebt.  Dieselbe Lüge, die die Handwerkskammer Hildesheim auf derer Webseite immer noch verbreitet. Gerade die Handwerkskammern scheuen Transparenz, wie der Satan das Weihwasser. Das ist das Verhalten wie von kriminellen Vereinigungen.

Demokratie ist für die Kammern ein Fremdwort.
Demokratische Wahlen? – Fehlanzeige !
Transparenz? – Fehlanzeige !
Kritische Fragen? – Unerwünscht !

Die Satzung § 16.2 wird mal eben uminterpretiert. Es soll nur für den Vorsitz in Landesverbänden zutreffen. Es wäre für die Zwangskammern nichts ungewöhnliches, mal eben die Satzung zu  ändern, um den eigenen Ar… zu Retten. Ein Präsident hat Neutralität zu wahren und daher als Vorsitzender nichts zu suchen. Egal wo!

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21.11.2013: KAMMERSPARTAKUS wurde allerdings über eine neue Sachlage informiert, die die persönliche Ehrwürdigkeit von Horst Amstätter – nicht die der Kammer – wieder herstellen dürfte. Konkretes kann zu dieser Sachlage noch nicht berichtet werden.

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Präsident der Handwerkskammer Aurich – Die nächste    v. 06.11.2013

Handwerkskammer Hildesheim – Wer einmal lügtv. 11.08.2013

Niedersachsen – Verkehrte Welt – Handwerkskammern “drohen” Ihrer Rechtsaufsicht     v. 11.12.2012

Niedersachsen: Rechtsaufsicht lässt sich von Handwerkskammern vorführen   v. 11.12.2012

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Link zum Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung

Link zum Artikel in der Ostfriesen Zeitung

Link zum Artikel im Ostfriesischen Kurier

Zitat Ministerialrat Joachim Garrecht, Leiter des Referates Handwerk, Recht der Industrie- und Handelskammer im Bundeswirtschaftsministerium

Es gibt ja immer zwei Seiten. Es heisst also, wenn Leute bei mir vorstellig werden und ich dann nachhake.Also ich habe da im Bereich des Handwerksrechts keine Zuständigkeit, sondern die Länder vollziehen ja das Handwerksrecht alleine. Und wenn ich dann nachhake, stellt sich der Sachverhalt immer ganz anders da, als wenn der Betroffene bei mir anruft und dann die Kammer bei mir anruft, sondern, dass ist irgendwie „in between“,.  … und dann löst sich das Meistens dann auch auf.

Im Klartext:  die Rechtsaufsicht ist ein Zahnloser Papiertiger. Sie wird gar nicht praktiziert.

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

Niedersächsisches Wirtschaftsministerium – verfilzt, wie eh und je   v. 17.10.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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