Handwerkskammer Hildesheim – Verwaltungsleiter erhöht sein Gehalt um 1.500,- EURO/Monat selbst


Wie die „Hildesheimer Allgemeine Zeitung“ am 06.12.2013 berichtete hat ein langjähriger Verwaltungsleiter, für den Finanzbereich der Kammer zuständig, sein monatliches Gehalt mittels eigens verfassten Arbeitsvertrag um satte 1.500 EURO „aufgestockt“. Erst nach 10 Jahren soll es der Handwerkskammer Hildesheim aufgefallen sein. „Ein Schelm, der Böses dabei denkt?“  Auch der Handwerkskammer Hildesheim sitzt der niedersächsische Landesrechnungshof im Nacken. Er attestierte der Rechtsaufsicht, dem niedersächsischen Wirtschaftsministerium eine mehr als mangelhafte Aufsichtsverletzung.  So soll es kaum Protokolle oder Aufzeichnungen gegeben haben, die eine Rechtsaufsicht untermauern könnten. Da hat die HWK Hildesheim wohl kalte Füsse bekommen.

Die Hauptgeschäftsführerin Ina Heidmann, seit 2011 im „Amt“, bestritt mal wieder, von alledem gewusst zu haben. Genau nach der Manier im Fall des illegalem Präsidenten Jürgen Herbst. Herbst hatte zum 01.11.2008 sein Fleischereigeschäft in Einbeck aufgegeben und hatte somit in der Handwerksrolle nix mehr zu suchen. Dennoch fungierte er bis Dezember 2012 weiter als Präsident und trat dann überraschend zurück. Es  wäre nicht die erste Lüge die die Handwerkskammer Hildesheim verbreitet(Handwerkskammer Hildesheim und die Transparenz-Lüge ). Die Generalstaatsawaltschaft unterstreicht somit die Lüge Heidmanns mit den Worten:“… Zum einen war die Betriebsaufgabedes Beschuldigten ( Jürgen Herbst ) allseitig bekannt. schliesslich hätten es alle gewusst.

So war die Kammer wohl auch mehr oder weniger gezwungen eine fristlose Kündigung auszusprechen, gegen die sich der Beklagte zur  auch erfolgreich zur Wehr setzte.

Ein pflichtwidriges Verhalten seines Mandanten könne der Verteidiger beim besten Willen nicht erkennen. Eine Pflichtverletzung und eine ungerechtfertigte Bereicherungsabsicht des Klägers konnte die Vorsitzende Richterin der zweiten Kammer des Arbeitsgerichts, Angelika Quentin, ebenfalls nicht erkennen. „Schließlich hat der Vorstand der Handwerkskammer seinerzeit ja den Vertrag gebilligt“, stellte sie fest

Nachdem der zu der Zeit verbeamtete Verwaltungsleiter im Jahre 2002 feststellte, dass er aufgrund mangelnder fachlicher Qualifikation  und fehlender akademischer Ausbildung nicht über die Besoldungsgruppe A11 hinauskommen konnte, beantragte er aus dem Beamtenverhältnis entlassen zu werden.

Im gleichen Zuge habe er einen eigens auf sich zugeschnittenen Arbeitsvertrag ausgearbeitet, der einer Höhergruppierung analog einer Besoldungsgruppe A15 entsprach.

„Das entspricht also letztendlich dem Unterschied des Gehaltes eines einfachen Lehrers und eines Schuldirektors am Gymnasium“, rechnet die Hauptgeschäftsführerin
vor. Außerdem habe der Mann sich noch Beihilfen gewährt.

Die Hannoveraner Anwältin der Kammer, Dr. Jennifer Rasche, beantragte daher die Abweisung der Klage des 52-Jährigen gegen seine Kündigung. Durch sein Gehaltsplus von monatlich knapp 1500 Euro habe er während der vergangenen Jahre 190 000 Euro zu viel kassiert. Hinzu kämen 170 000 Euro für Pensionsrückstellungen. Der Vorstand der Handwerkskammer, der den Arbeitsvertrag damals abgesegnet hatte, habe die Tücken des Vertrages nicht ohne weiteres erkennen können.
„Da sitzen ja keine Juristen, sondern Handwerker“, betonte die Anwältin. Die hätten sich darauf verlassen müssen, dass die damalige Hauptgeschäftsführerin, Jutta Schwarzer, und derVerwaltungsleiter selbst ihnen einen ordentlichen Vertrag vorlegen. Die Kündigung vom 23.August sei also wirksam.

Wie oben schon erwähnt sah das die „Richterin“ etwas anders. Das „Urteil“ soll in den nächsten drei Wochen gesprochen werden.

Kommentar kAMMERSPARTAKUS: Die ehemalige Hauptgeschäftsführerin und jetzige  Ehren-Hauptgeschäftsführerin Jutta Schwarzer ist ausgebildete Juristin, wie die Kammer selbst propagandiert. Dies dürfte daher wohl kaum als eine „Verfehlung“ heruntergespielt werden. Und ob der jetzige Präsident Delfino Roman zu der Zeit auch schon als Vollversammlungsmitglied zugestimmt hat, wäre ebenfalls wert zu recherchieren. Nun jammert er ja über die 1.000 Mitgliedsbeiträge, die dem Selbstbedienungsladen Handwerkskammer „entschwunden“ sind, und was er nicht erklären kann.

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Zum Artikel der Hildesheimer Allgemeine Zeitung: Handwerkskammer Hildesheim – Verwaltungsleiter erhöht sein Gehalt um 1.500 Euro

Hildesheim – HWK-Präsident “attakiert” demokartische Legitimation der IHKn   v. 06.09.2013

Handwerkskammer Hildesheim – Wer einmal lügt…    v. 13.08.2013

Handwerkskammer Hildesheim will weiter für “dumm” verkaufen    v. 23.12.2012

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

Niedersächsisches Wirtschaftsministerium – verfilzt, wie eh und je   v. 17.10.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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