Handwerkskammer Aurich „eliminiert“ ihren Präsidenten Horst Amstätter


Die Handwerkskammer Aurich/Ostfriesland gehörte bisher nicht zu den Kammern, die besonders im Focus der Kammerkritiker und des Bundesverband für freie Kammern ( BffK ) stand. Was nun allerdings ans Tageslicht kommt, ist allerdings schon in die Rubrik sehr kurios einzuordnen.

So ist Horst Amstätter, ehemaliger Präsident der Handwerkskammer Aurich komplett von den Webseiten der HWK eliminiert worden.

Als Horst Amstätter aufgrund der Vorwürfe des BffK am 19.11.2013 seinen Rücktritt als Präsident der Handwerkskammer Aurich erklärte, schien die Handwerkskammer nicht allzu unglücklich über diesen Schritt zu sein. Und wenn dann noch eine Einschätzung eines „Beteiligten“, der zur Aufklärung beitrug, mit den Worten „ich habe zumindest den Eindruck, dass der Hauptgeschäftsführer der HWK nicht gerade unglücklich zu sein scheint, dass Herr Amstätter nicht mehr im Amt ist“, bekannt wir, gibt das noch mehr zu denken.

Anonyme Hinweise an den BffK gerichtet -Horst Amstätter betreibe sein Präsidentenamt ohne ein Handwerk auszuüben und übe, gegen die Handwerksordnung verstoßend. zusätzlich ein Amt als Vorsitzender des Verbandes ostfriesischer Sachverständiger aus – die der BffK als Vorwürfe verwertete und die letztendlich den ausschlaggebenden Schritt zu Horst Amstätters Rücktritt waren, erwiesen sich allerdings im Nachhinein als nicht tragfähig.
Daher gilt Horst Amstätter voller Respekt für seinen Schritt. Allerdings bereut Horst Amstätter nunmehr seinen frühzeitigen „Rückzug“. Wie auch KAMMERSPARTAKUS und der BffK.

Denn Amstätter war, was leider nicht an die Öffentlichkeit gekommen ist, ein Präsident, der für wirkliche Reformen im Handwerk stand. Er setzte sich gar für Vollversammlungswahlen nach demokratischem Prinzip ein. Was den Kammerfürsten selbstverständlich ein Dorn im Auge ist.

#Zwischen Horst Amstätter und Hauptgeschäftsführer Kromminga soll es mehrmals „gekracht“ haben.

Dass Horst Amstätter allerdings sogleich von der Webseite, wie auch. als Vollversammlungs- und Vorstandsmitglied der HWK eliminiert wurde, gibt weitere Fragen auf. Er hat lediglich sein Präsidenten-Amt aufgegeben.

Dies alles stellt doch zugleich die undurchsichtigen und mehr als kuriosen Praktiken der Handwerkskammern ins rechte Licht.

Ist es doch total unüblich. Die Handwerkskammer Konstanz und die Handwerkskammer Hildesheim hielten die Kammern über Jahre an ihren illegalen Präsidenten fest.  Jürgen Herbst, Ex-Präsident der HWK Hildesheim, der ab 01.11.2008 sein Fleischereigeschäft aufgegeben hat, und der erst im Januar 2013 seinen Rücktritt erklärte und somit über Jahre die Öffentlichkeit und Mitglieder belogen hatte, wurde gar für sein illegales Verhalten öffentlich von der Vollversammlung geehrt.
Es sind schon merkwürdige Zustände in den Handwerkskammern. Die Arbeitgeber, sprich die sogenannte Vollversammlung, lässt sich von ihren Angestellten, der Hauptgeschäftsführung, vorführen.

Nachdem zu Jahresbeginn Arbeitgeber-Vizepräsident Friedrich Lüpkes und nun Präsident Horst Amstätter zurückgetreten sind, verbleiben nur noch Jörg Klein, Arbeitnehmer-Vezepräsident , sowie Hauptgeschäftsführer Peter-Ulrich Krominga als Doppelspitzte. Somit dürfte Krominga als Alleinherrscher über die Geschicke dar Handwerkskammer Aurich betsimmen.

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Link zur OSTFRIESENZEITUNG

Nach dem Rücktritt tauchen Ungereimtheiten auf

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

Niedersächsisches Wirtschaftsministerium – verfilzt, wie eh und je   v. 17.10.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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