Handwerkskammern – „Totengräber“ von Innovation und Zukunft


Die Abschaffung des Meisterzwangs steht seit einiger Zeit in Brüssel auf der Tagesordnung. Und schon stellt sich der Ober-Kammer-„Guru“ des ZDH, Hans Peter Wollseifer,  auf die Hinterbeine und brüllt  als würde das Abendland zusammenbrechen.
Hinzu kommt, dass die Kammer-„Gurus“ hier Unwahrheiten verbreiten. Niemand will den Meisterbrief abschaffen. Es wird die Abschaffung des Meisterzwangs gefordert.

Was hat eigentlich das duale Ausbildungssystem mit dem Meisterbrief zu tun? Kaum ein Meister bildet die Gesellen perönlich aus. Der „Meister“ muss in erster Linie Geschäftsmann sein, für Aufträge sorgen.

Die Handwerkskammern bestätigen hiermit wieder einmal ihre Unfähigkeit zur Zukunftsorientierung und untermauern wieder einmal ihre überflüssige Daseinsberechtigung!

Lieber halten sie an mittelalterlichen aber lukrativen Zöpfen wie Meister- und Kammerzwang fest.

Sind Meisterkurse, Gesellenprüfungen und weitere „Weiterbildung“-Kurse ein lukratives Geschäft, um die fürstlichen Geschäftsführtergehälter und Aufwandsentschädigungen zu kassieren.

Wer soll denn künftig eigentlich noch ausbilden?

Sich mit dieser Zukunftsfrage auseianderzusetzen sind die Kammer-„Gurus“ sicher die verkehrten Ansprechpartner. Bundesweit sinkt die Zahl der Meisterpflichtigen Betriebe. Die Kammern schmücken sich jedoch mit ständig steigenden (Zwangs-) Mitgliederzahlen, für jedoch alleine die ungeliebten meisterfreien Gewerke verantwortlich sind. Daher wird es auch Zeit sich von den Handwerkskammern endgültig zu verabschieden. Dasselbe gilt auch für die mittelalterliche Handwerksordnung, mit der die Handwerkskammern ihre Zwangsmitglieder drangsallieren. Die Handwerkskammern sich jedoch nicht an diese Schwachsinnsverordnung halten.
So bietet die Handwerkskammer Hildesheim z. B. Haare schneiden als Fortbildungslehrgang für Stylisten an. Verbietet ihnen jedoch mttels HWO die Ausübung des Haare schneidens.

In Umkehr: Dreadlocks erstellen ist eine leicht erlernbare Tätigkeit. Einen speziellen Ausbildungsberuf gibt es hierzu nicht. Dennoch masst sich die selbsernannte Interessenvertretung der Handwerker – die Handwerkskammer – an, sich zu diesem Thema zu äussern und fordert das diese Jungen Leute für ihre Tätigkeitsausübung einen Meisterhaltbrief vorlegen müssen. Der Clou dabei: Kaum ein Friseurmeister weiss etwas über Dreadlocks. Auch im sogenannten Meisterkurs ist im Ausbildungsplan nix über Dreadlocks enthalten.

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Hier wird, genau wie in der Bildung, mal wieder die Zeit verschlafen. Man macht sich keine ernstgemeinten Gedanken über die künftige Ausbildungsfrage.
Was hat eigentlich das duale Ausbildungssystem mit dem Meister- und Kammerzwang zu tun?

Learning dy doing…

… st die Devise. Mit dem Erhalt des Gesellen- oder Meisterbriefs entspricht man noch lange ncht den Qualifikationen, von denen so „geprahlt“ wird. Und: Der Meisterbrief ist voraussetzung für Qualitätssicherung? Eine Mär zur Volksverar…ung!

Der Meisterbrief und das duale Ausbildungssystem sind zwei verschiedene Schuhe.
Zumal der berechtigte Zweifel besteht, ob dieses sogenannte duale Ausbildungssystem, gerade im Handwerk, noch so zukunftsträcjhtig ist.

1. das Handwerk wird zunehmends industrialisiert ( wer glaubt, die Sonntagsbrötchen aus dem Backofen des Bäckers um die Ecke,  glaubt offensichtlich auch daran: die Milch kommt aus dem Supermarkt oder der Strom aus der Steckdose )

2. die Zeit, die Auszubildende mit Gesellen- und Meisterstücken verbringen, ist ein zusätzliches kostenverursachendes  Relikt aus dem Mittelalter. die Zeit fehlt den Betrieben.

Man könnte diesen Katalog unendlich weiterführen. Aber offensichtlich hat sich noch niemand ernsthaft damit beschäftigt.
Es ist ja für die (Zwangs-) Kammern auch lukrativ. Die wahre Problematik ist kein Thema für die Handwerkskammern! Stattdessen verbreiten sie die Fackräftemangel-Lüge!

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Kurt Biedenkopf: „… gibt es bei weiten Teilen unserer Gesellschaft hervorragenbde Beispiele dafür, wo grosse Organisationen die Wahrnehmungen neuer Wirklichkeiten verhindern. Oder unterdrücken. … Aber wir sprechen jetzt hier über Fragen, die mit Bürokratie und und Paragraphen-Dschungel verbunden sind. … Ich kann in einer Kommune viele Probleme lösen, wenn ich durch Eigeninitiative der Bürger etwas unternehme, und weiss, ich stosse nicht sofort an Grenzen. Und zwar an Grenzen, die zum Teil völlig absurd sind. Also wenn sich zum Beispiel in einer Stadt, sagen wir einmal, selbst in schwierigen Stadvierteln in Berlin, ältere Frauen zusammen tun, um Alleinerziehenden und anderen Hilfestellung zu leisten, bei der Betreuung von Kindern und vieles anderen mehr, und es kommt dann als Erstes ein Bescheid, dass diese Frauen, die sich da zusammengefunden haben, um ein nützliches Werk zu vollbringen, das nicht können, weil sie nicht zertifiziert sind. Oder weil sie nicht versichert sind. Weil sie nicht den „Fähigkeitsnachweis“ erbracht haben. Darunter sind dann Leute, Frauen, die vier- fünffache Großmütter sind. Von denen aber trotzdem dieser „Befähigungsnachweis“ verlangt wird. …“

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Zum Video: Handwerk lockt Studienabbrecher

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Visagist unterliegt vor Verwaltungsgericht dem Kammer-”Syndikat”   v. 25.01.2013

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Weg mit diesen Zwangsinstitutionen! Das schafft Freiheit, Motivation und Arbeitsplätze!

LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

Niedersächsisches Wirtschaftsministerium – verfilzt, wie eh und je   v. 17.10.2013

Kammerbericht 2013 – 589 Millionen Subventionen für die Kammern  

Kammerbericht zum Download

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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