Handwerkskammer Hannover – Hauptgeschäftsführer Ernsting vom Paulus zum Saulus?


Vorab:  Die „Kammerseilschaften“ in die Rubrik des Paulus einzuordnen, wäre „Gotteslästerung“, sofern gläubig.

Handwerkspräsidenten kassieren auffällig viel Geld„. Das war der Artikel der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 06.12.2012, der Licht in die dunklen Machenschaften der ( niedersächsischen ) Handwerkskammern brachte. Handwerkskammerpräsidenten sollen bis zu 40.000 EURO für sogenannte Aufwandsentschädigungen abkassiert haben.

Am 18.12.2012  titelte die HAZ Ernsting: „Viele fühlen sich degradiert“  mit der Einleitung:

Kammer-Hauptgeschäftsführer Jans-Paul Ernsting äußert sich im HAZ-Interview zur Diskussion über die Aufwandsentschädigung für Ehrenamtsträger im Handwerk. Die Handwerkskammern wehren sich gegen Vorwürfe, dass einige ihrer Präsidenten sich ihr Ehrenamt vergolden ließen und zu großzügig abrechneten.

Hier wollte Ernsting, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hannover die „Kammerseilschaft“ ausdrücklich als „Saubermänner“ rechtfertigen. Ernsting hat den Mund offensichtlich zu voll genommen.

Was für eine „Scheinheiligkeit“!

Denn laut Hannoversche Allgemeine Zeitung soll sich Ernsting nach Informationen selbst reichlich aus dem Topf der Zwangsmitgliedsbeiträge bedient haben.

Die Extratouren des Handwerkschefs   HAZ v. 30.04.2014

Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hannover soll unzulässig private Fahrten in seinem Dienstwagen unternommen haben. Einem solchen Verdacht gehen nach Informationen der HAZ Landesrechnungshof und Wirtschaftsministerium nach.

Ein Ministeriumssprecher bestätigte am Dienstag, die Kammeraufsicht prüfe derzeit, ob es beim Einsatz eines S-Klasse-Mercedes und eines E-Klasse-Mercedes der Kammer mit rechten Dingen zugeht.
Konkret gehen die Behörden dem Verdacht nach, dass der Hauptgeschäftsführer Jans-Paul Ernsting seinen Mercedes E 300 Hybrid unrechtmäßig für private Fahrten genutzt haben soll.

Außerdem soll die S-Klasse des Präsidenten Walter Heitmüller nicht mit der Dienstwagenrichtlinie des Landes vereinbar, also zu groß sein. „Wir haben Aufklärung von der Kammer gefordert bezüglich bestimmter Fragestellungen im Zusammenhang mit der Nutzung von Dienstwagen“, erklärte Ministeriumssprecher Stefan Wittke.

( Endlich einmal ein kritischer Bericht über das wahre Gesicht der Handwerkskammern. Über die Handwerkskammern, die sich öffentlich als scheinheilige seriöse Institution präsentieren. Dank an die HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG

Es wäre wünschenswert, dass mehr Handwerker gegen diese dubiose Institutionen aufbegehren würden. Das geht nur durch Entzug der Zwangsbeiträge.

Mehr  als prekär dürfte die Situation für den amtierenden Hauptgeschäftsführer Ernsting ausfallen. Nur nach Genehmigung des Landes und im ganz engen Rahmen darf ein Kammer-Hauptgeschäftsfürer nach den Kfz-Richtlinien des Landes, einen Dienstwagen privat nutzen.

Laut HAZ stehen die jährlich gefahrenen, vielen, vielen Kilometern zu keinem Verhältnis zu den (angeblich) dienstlichen „Verpflichtungen“.

Insbesondere für Jans-Paul Ernsting dürfte die Prüfung unangenehm werden. Er darf seinen Dienstwagen laut der Kfz-Richtlinie des Landes – deren Grundsätze die Kammern einhalten müssen – nur in ganz engem Rahmen und nur nach Genehmigung des Landes privat nutzen. Darüber hat er sich offenbar hinweggesetzt. Er soll in dem Mercedes in einem Maße privat gefahren sein, das über eine gewöhnliche Nutzung weit hinausgeht, was sich zwangsläufig auf die Höhe der Tankrechnungen auswirkt.

Zur Wahrnehmung „dienstlicher Terminen“ schien die Nutzung des S-Klasse-Dienstwagens des Präsidenten, incl. Chauffeur für Ernsting ebenso selbstverständlich.

Schon seit längerem steht die Handwerkskammer Hannover im Visier des Landesrechnungshofes.

Stellt sich die Frage, ob ein Dienstwagen der S-Klasse überhaupt rechtmässig ist. Die Kfz-Richtlinie sieht für die Kammern eher einen Audi A4 als einen S-Klasse Mercedes vor.

Ernsting dürfte somit ein Fall für den Staatsanwalt sein, die bisher erwartungsgemäss ( noch ) nicht in Erscheinung getreten ist. Das tat sie schon 2012 als mehrere Strafanzeigen mit eindeutigem Beweismaterial gegen die Handwerkskammern, insbesondere die HWK Hildesheim, gestellt wurden.

Vielleicht wird erst noch der „Bericht“ der Kammeraufsicht abgewartet, ob sich der Verdacht der Untreue erhärtet.

Aber das kennen wir ja. Das nds. Wirtschaftsministerium und die Kamnmern sind eine Einheit, was den „Filz“ und Vertuschung angeht. Auch unter dem seit 2014 von der SPD geführten Ministerium sind keinerlei Verbesserungen in der Aufsicht zu erwarten. Wirtschaftsminister Lies beantwortet, wie seine Vorgänger Hirche, Rösler und Bode keinerlei kritische Fragen zur Kammer-Situation oder wiegelt ab.

Das ist eine Schweinerei, die wir so nicht dulden können.“

Die Handwerkskammern stehen die Industrie-und Handelskammern in keinster Weise nach.
Wurde doch erst im April 2014 der Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz wegen Veruntreuung zu einer Geldstrafe von 52.000 EURO verurteilt.

Die Zwangsmitglieder der IHKn sind (leider) wesentlich aktiver gegen die Zwangs-Verschwenungs-Wirtschaft ihrer Kammern. Das ist unverständlich.

Die Handwerkskammern stellen die IHKn bei weitem in den Schatten.

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Handwerkskammer Hannover – Gegen Hauptgeschäftsführer Ernsting ermittelt Staatsanwaltschaft   v. 15.05.2014

Handwerkskammer Koblenz – Monatlich 3.780 EURO plus … für´s lukrative Präsidenten-Pöstchen  v. 02.03.2014

Handwerkskammer Koblenz: Auch die Handwerkskammern schwimmen im Geld ihrer Zwangsmitglieder  v. 09.01.2014

Niedersächsisches Wirtschaftsministerium – verfilzt, wie eh und je   v. 17.10.2013

Niedersächsische Handwerkskammern – Staatsanwaltschaft “stützt” Kammerfilz    v. 13.02.2013

 Strafantrag gegen niedersächsischen Wirtschaftsminister Bode ( FDP ) gestellt  v. 18.01.2013

Handwerkskammer Hildesheim: Tischlermeister stellt Strafantrag gegen Kammerführung   v. 11.01.2013

Handwerkskammer Hildesheim: Tischlermeister stellt Strafantrag gegen Kammerführung   v. 10.01.2013

Abrechnungs-Skandal der Handwerkskammerpräsidenten – Hauptgeschäftsführer der HWK Hannover meldet sich zu Wort   v. 18.12.2012

Niedersachsen – Verkehrte Welt – Handwerkskammern “drohen” Ihrer Rechtsaufsicht   v. 11.12.2012

Beiträge für Handwerker viel höher als für IHK-Mitglieder   v. 23.10.2012

Handwerkskammer Hildesheim und die Transparenz-Lüge   v. 09.12.2012

Handwerkskammern “winden” sich aus der Verantwortung   v. 09.12.2012

Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert   v. 08.12.2012

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Realität eines Unternehmers

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Weg mit diesen Zwangsinstitutionen! Das schafft Freiheit, Motivation, Inotivation  und Arbeitsplätze!

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

 

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Logo Handwerkskammer

 

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

 

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

 

Niedersächsisches Wirtschaftsministerium – verfilzt, wie eh und je   v. 17.10.2013

 

Kammerbericht 2013 – 589 Millionen Subventionen für die Kammern  

 

Kammerbericht zum Download

Realität: Rassisten und Rechtsextremisten in den (Zwangs-) Kammern   v. 24.02.2014

 

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

 

Umgehende Forderung bis dahin:

 

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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