Millionen Subventions-„Lüge“ der Gewerbliche Kammern


Mit dem „Kammerbericht 2013“ hat der bffk erstmals die Subventionen aus den Europäischen Kassen zugunsten der Deutschen Kammern recherchiert. Ohne den Anspruch auf Vollständigkeit, weil die Datenbanken hier leider nicht übersichtlich geführt werden, kam der bffk dabei auf satte 589 Millionen allein zwischen 2009 und 2012, die aus Brüssel in die Kassen der IHKn und HWKn flossen.
Zuschüsse BUnd für Kammern - SEP14Die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage im Deutschen Bundestag hat Anfang September einen Eindruck darüber verschafft, wie viel Geld aus Steuermitteln des Bundes an die Kammern gehen. Allein 2013 summierte sich das auf 117.830.975,00 Euro. Ähnlich wie schon bei den Europäischen Zuschüssen sind auch hier die Handwerkskammern die größten Subventionsempfänger mit über 70 Millionen Euro.
Wenn man berücksichtigt, dass die Kammern zusätzlich weitere Subventionen aus den Landeshaushalten erhalten – allein für den Neubau der HWK Bielefeld schießt das Land Nordrhein-Westfalen 12 Millionen Euro zu – wird deutlich, wie sehr die gewerblichen Kammern damit am staatlichen Tropf hängen.
Bemerkenswert ist dies unter zwei Aspekten. Einmal gehören die Kammern gerade zu den Organisationen, die lautstark für den Abbau von Subventionen eintreten – und dabei wie dargelegt selber die Hand weit aufhalten. Andererseits werden die Kammern nicht müde zu betonen und zu behaupten, wie sehr die wirtschaftliche Selbstverwaltung angeblich den Staat gerade auch finanziell entlastet. Tatsächlich ist es wohl eher so, dass man sich an den Zwangsbeiträgen der Mitglieder bedient – dabei auch reichlich Vermögen bildet – und gleichzeitig nicht aufhört beim Staat zu kassieren.

 .

Text-Quelle: Bundesverband für freie Kammern

.

Und wer kontrolliert, ob diese Subventionen nicht zweckentfremdet werden? Die Rechtsaaufsicht, die Wirtschaftsministerien? Bestimmt nicht.  Diese sind eher die Vasallen der Kammern.

Niemand kontrolliert somit die zweckgebundenen Subventionen.

Für die Sausen, fürstlichen Gehälter und „Aufwandsentschädigungen“?

Handwerkskammer Koblenz – Monatlich 3.780 EURO plus … für´s lukrative Präsidenten-Pöstchen  v. 02.03.2014

Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

und die wohl niederträchtigste Art und Weise:

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

„Leichenfledderei“ ist eigentlich ein Straftatbestand.  Das gilt jedoch nicht für Kammerfürsten. Diese werden noch geschützt und kassieren womöglich noch das Bundesverdienstkreuz.

Handwerkskammer Bielefeld – Beitragsgelder fließen nach Rumänien  v. 29.09.2013

HWK Ostwestfalen – “Protzbau” für 64 Millionen – Handwerker gehen leer aus?   v. 05.03.2013

Deutsche Handwerkskammern werben für polnische Handwerker    v.04.09.2013

.

Weg mit diesen Zwangsinstitutionen! Das schafft Freiheit, Motivation, Inotivation  und Arbeitsplätze!

.

LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

.

Logo Handwerkskammer

.

Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

Niedersächsisches Wirtschaftsministerium – verfilzt, wie eh und je   v. 17.10.2013

Kammerbericht 2013 – 589 Millionen Subventionen für die Kammern  

Kammerbericht zum Download

Realität: Rassisten und Rechtsextremisten in den (Zwangs-) Kammern   v. 24.02.2014

.

Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

.

Advertisements
Comments
2 Responses to “Millionen Subventions-„Lüge“ der Gewerbliche Kammern”
  1. heizer1960 sagt:

    Wann wird endlich diesen Verbrechern das „Handwerk“ gelegt

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

  • Tischlermeister Michael Pramann

  • Bells-Restaurant – Bad Neuenahr

  • Stefan A. Duphorn wer – zu – wem

  • Hier ist noch Platz für Ihr Firmenlogo!

    Hier ist noch Platz für Ihr Firmenlogo!
  • Gernot Weyrich

  • Haustür-Aktion Michael Pramann

%d Bloggern gefällt das: