„Freie(r) Kammer(zwang)“! Was ist das?


Am 23.01.2015 berichtete die SÜDWEST-PRESSE Unter der Schlagzeile „Freie Kammern als Alternative?“ über eine erneute Podiumsdiskussion über die Zwangsmitgliedschaften in den Handwerkskammern und den Industrie- und Handelskammern.

„Vertreter von Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammer Mittelfranken stellten sich kürzlich auf dem Podium der BusinessLounge in Rothenburg den Fragen und auch Vorwürfen von Unternehmern.

Es ist ein Thema, das viele Unternehmer schon lange beschäftigt – die Pflicht, bei Handwerkskammer oder Industrie- und Handelskammer Mitglied zu werden. Einige reden gar von einer Zwangsmitgliedschaft. In letzter Zeit werden immer mehr Stimmen laut, die sich gegen eine generelle Beitrittsverpflichtung aussprechen. Der Grund: Kritiker empfinden die Mitgliedsbeiträge in vielen Fällen als zu hoch. Und auch die Verwendung der Beiträge sei oft nicht nachvollziehbar. Misswirtschaft und Intransparenz werden einzelnen Kammern vorgeworfen.

„Es ist eine Pflicht, das weiß ich. Und Zwang ist unsympathisch, das weiß ich auch“, sagt Markus Lötzsch, Hauptgeschäftsführer der IHK Nürnberg für Mittelfranken. Markus Lötzsch ruft die Unternehmer auf, sich einmal darüber klar zu werden, was die Kammern eigentlich alles für ihre Mitglieder tun – von den Bemühungen zur Fachkräftesicherung, bis hin zur Hilfe für heimische Betriebe, sich auch im ausländischen Markt zu präsentieren. „Wir helfen mehr, als Beiträge reinkommen“, bestätigt auch sein Kollege Dr. Elmar Forster, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Mittelfranken.“

Das der Kammerzwang ein Verstoss gegen Grundgesetz und Menscherrechtskonvention ist, besagt eigentlich schon alles zu diesem Thema. Dass die Zwangsmitglieder nicht bereit sind dagegen konsequent vorzugehen, spricht nicht nur für die „Trägheit“ der Betroffenen.

Da lindert auch nicht der Vorschlag des Bundesverband für freie Kammern das grosse Kammer-Übel, eine Fusion von Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern wären die Lösunbg.

Obwohl,… wo findet noch wirklich Handwerks statt? Der kleine Bäckerladen um die Ecke ist zum Aussterben verdammt. Er muss mit Billig-Brötchen vom Discounter konkurieren, die das Brötchen, für weniger als die Hälfte anbieten. Die Brötchen laufen vom Band. Das hat mit Handwerk absolut nichts mehr zu tun!

Fast jeder gut ausgerüstete Handwerksbetrieb ist mit CNC-Maschinen ausgerüstet. Da bedarf es weniger handwerkliche als technische Kenntnisse um.

Viele sogenannte „Handwerksbetriebe“ haben sich spezialisiert. Z.B. Fenster- und Treppenbau-Betriebe. Die sonst nichts weiter produzieren.

Würde man sämtliche Handwerksbetriebe einmal auf diese Sicht „durchleuchten“, bliebe nicht mehr viel Handwerk, bzw. Handwerks-Zwangsmitglieder für die Handwerkskammern übrig.

Aufruf zum Boykott Handwerkskammer-Beitrag

Eine Fusion von beiden Kammern ist jedoch auch keine Lösung. Die „Wasserköpfe“ blieben erhalten. Das – zum Teil – überflüssige Personal, incl. HGeschäftsführer bliebe erhalten und würde sich weiter bedienen.

Als Beispiel: In Niedersachsen wurde 2004 die Bezirks-Regierungen abgeschafft . Bloss niemand hat es bemerkt. Und weniger oder Vereinfachte Verwaltung hat auch nicht stattgefunden.

„Zum Thema Fusion: Alles unter einen Hut zu bringen, wird nicht funktionieren“, bestätigt auch Markus Lötzsch (Hauptgeschäftsführer der IHK Nürnberg für Mittelfranken). „Wenn es um die freiwillige Mitgliedschaft geht, glaube ich, dass es auf jeden Fall noch Kammern geben würde. Das steht außer Frage. Doch wie sehen diese Kammern aus? Oder besser, wer zahlt dann den ganzen Spaß, also Prüfungen und Ähnliches? Der Staat?“, gibt der Jurist zu bedenken. „Der Staat hat noch nie etwas günstiger gemacht, als vergleichbares in Unternehmerhand ist“, ist sein Kollege Forster überzeugt. „Also, dass das so klappt, ist wirklich absurd.“

Kommentar KAMMERSPARTAKUS: Seit wann bezahlen die Kammern die Prüfungen, Herr Lötsch? Die Prüfungen nehmen ehranamtliche Zwangsmitglieder ab. Die Prüfungen werden von den ( Ausbildungs-) Betrieben gezahlt oder von den Prüflingen selbst, was Fortbildungsmassnahmen betrifft.
Und was den sogenannten Staat betrifft:

Als Beispiel sei hier einmal die gesetzliche Rentenversicherung erwähnt. Nichts ist und war besser, preisbewusster un billiger als die gesetzliche Rentenversicherung. Die Beiträge wurden nur in Milliardenhöhe zweckentfremdet.
Rister/Rüster-Renten und was es sonst noch auf dem Markt gibt, ist kalkulierte und skrupellose Abzocke!

Fazit: Die sogenannten „Selbstverwaltungs-Organe“ gehören abgeschafft., Sie sind undemokratisch und sind reine Selbstbedienungs-Läden.

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Aufruf zum Boykott Handwerkskammer-Beitrag

Umfrage zur Zwangsmitgliedschaft in den Handwerkskammern

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Weg mit diesen Zwangsinstitutionen! Das schafft Freiheit, Motivation, Inotivation  und Arbeitsplätze!

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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“Kammerbericht 2014″ – Zahlen, Daten, Fakten und Entwicklungen   v. 01.12.2014

Kammerbericht 2014 als pdf

Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

Niedersächsisches Wirtschaftsministerium – verfilzt, wie eh und je   v. 17.10.2013

Kammerbericht 2013 – 589 Millionen Subventionen für die Kammern  

Kammerbericht zum Download

Realität: Rassisten und Rechtsextremisten in den (Zwangs-) Kammern   v. 24.02.2014

 

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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