Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Hildesheim, Ina Heidmann, bereit für öffentliche Diskussion


Nachdem am 07.01.2015 der Aufruf zum Boykott Handwerkskammer-Beitrag auf KAMMERSPARTAKUS veröffentlicht wurde, folgte am 09.01.2015 überraschend per e-mail ein Einladungsschreiben der Handwerkskammer Hildesheim zu einem Persönlichen Gespräch mit der Hauptgeschäftsführerin Ina Heidmann.

Dieses fast 2-stündige Gespräch fand dann auch am 14.01.2015  statt. Frau Heidmann erklärte sich bereit sich in einer öffentlichen Diskussion dem Thema Handwerkskammer und Kammerzwang zu stellen. Darauf wurden verschiedene Medien ( Funk und Fernsehen ) angeschrieben. Leider  erfolgte bis zum heutigen Tag keinerlei Reaktion. Ob es Frau Heidmann tatsächlich ernst damit gemeint hat, bleibt daher in Frage zu stellen. Daher wird auch erst heute über den Inhalt des Gesprächs in Kurzform berichtet.

Eine Tonaufzeichnung wurde von Frau Heidmann ( leider ) abgelehnt, daher wird hier kurz aus dem Gedächtnis berichtet, wie das Gespräch aufgefasst wurde.

KAMMERSPARTAKUS war sichtlich überrascht, als Frau Heidmann tatsächlich bereit war, einen Berg an Zahlen vorzulegen, der aber in der Zeit unmöglich aufzuarbeiten war.
Ab Februar 2015 sollten diese Zahlen jedoch alle auf der Internet-Präsenz der HWK Hildesheim veröffentlicht werden.

Auf die Frage, warum sich Frau Heidmann nicht auch selbstständig gemacht hat, antwortete sie kurz und bündig, sie wolle keine Rechtsanwältin werden. ( Nun ja,….  Ein Plätzchen als Richter oder Staatsanwalt wäre in diesem diktatorischen Willkür-System sicher auch noch frei gewesen ).

Schliesslich studiert man nicht Anwalkt, Richter oder Staatsanwalt. Man studiert Jura. Und erst nach Abschluss des Studiums entscheidet man sich für die „Richtung“.

Frau Heidmann zählte auch auf Nachfrage, die der Handwerkskammer „gesetzlich“ übertragenen Aufgaben auf. Darin steht jedoch nichts von „Unternehmungen“ wie, Meister zu küren, sowie Lehrlinge des Monats, etc.  An der Kürung zum besten Junghandwerker nahm Frau Heidmann gar persönlich am 28.01.2015 teil. Obwohl sie im Gespräch einen stressigen Termin-Alltag beklagte.  So möchte manch Handwerker seinen Arbeitsalltag verbringen.

KAMMERSPARTAKUS hinterfragte, ob denn der jetzige Präsident Delfino Roman seine Reden überhaupt selber schreibe. Eine klare Aussage blieb aus. So ist mehr als anzunehmen, dass Delfino Roman seine Reden von der Geschäftsführung vorgeschrieben bekommt. Er somit nicht einmal weiss, was er da in seinen Glores-Reden (für Nonsens ) verbreitet.

Die Handwerkskammer Hildesheim erwägt die Einrichtung eines FORUMS auf deren Web-Präsentation. ( Na,… darauf kann gespannt sein wann dies geschehen soll ).

„Aussenpolitik“: Zum Skandal der Handwerkskammer Oldenburg ( Champagner-Empfang der Kammerpräsidenten ) stellte Frau Heidmann klar, dass es sich dabei nicht um Champagner, sondern um Sekt gehandelt habe, den die Frauen zudem selber mitgebracht hatten. ( dann war wohl das Korkgeld so teuer ?). Lediglich die Erdbeeren seien vom Hotel gestellt worden.

Thema Wahlen: Frau Heidmann bestätigte das es schier unmöglich sei, aufgrund der HWO eine konkurrierende Liste aufzustellen. Die HWK Hildesheim lud zwar zu einer Info-Veranstaltung zu den Wahlen ein, die Beteiligung mit drei Interessanten war jedoch mehr als gering.
Wir einigten uns übrigens nicht von Wahlen zu sprechen sondern von einem Prozedere. Sie forderte KAMMERSPARTAKUS gar auf sich zu bewerben.

KAMMERSPARTAKUS gibt zu, mit dem Gedanken gespielt zu haben. Mehrere Betriebe wurden per Mail zu diesem Thema versucht zu interessieren. Auch persönliche Gespräche fanden statt. Die Resonanz war jedoch gleich NULL. zudem: Wer sich an den Wahlen dieser Grundgesetz und menschenrechtswidrigen Zwangsorganisation beteiligt, würde diese ja auch legitimieren. Sodass dies auf keinen Fall zu tragen kommt. Auch die HWK Hildesheim wird sich weiter selber wählen.

Allerdings tat Frau Heidmann sehr überrascht, als ihr mitgeteilt wurde, dass nicht einmal die Betriebsdatenbank aktuell sei.  Der letzte Eintrag war von Juli 2012. Also über zwei Jahre alt.

Aufgrund des Präsidenten-Skandals der Handwerkskammer Hildesheim und dem Rücktritt Jürgen Herbsts sollen sechs Vollversammlungsmitglieder gecancelt worden sein. Warum denn gerade Delfino Roman, der über sämtliche Details informiert war, und somit Mitwisser über die illegale „Amtszeit“ Herbsts informiert war, zum neunen Präsidenten formiert wurde, blieb unbeantwortet.

Frau Heidmann ist über die miserable wirtschaftliche Lage des südniedersächsischen Kammerbezirks informiert. Laut Heidmann wurde ihr das intensiv durch ein Vollversammlungsmitglied aus dem Kreis Holzminden vorgetragen. Im GÖTTINGER TAGEBLATT v. 11.02.2015 erwähnt Frau Heidmann jedoch keine Zeile über diese miserablen wirtschaftlichen Zustände. Sie propagiert der Öffentlichkeit weiter eine „Heile Handwerker-Welt“, in der es sich lohnt weiter mühsame Handwerker abzuzocken.

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Aufruf zum Boykott Handwerkskammer-Beitrag

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Weg mit diesen Zwangsinstitutionen! Das schafft Freiheit, Motivation, Inotivation  und Arbeitsplätze!

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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“Kammerbericht 2014″ – Zahlen, Daten, Fakten und Entwicklungen   v. 01.12.2014

Kammerbericht 2014 als pdf

Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

Niedersächsisches Wirtschaftsministerium – verfilzt, wie eh und je   v. 17.10.2013

Kammerbericht 2013 – 589 Millionen Subventionen für die Kammern  

Kammerbericht zum Download

Realität: Rassisten und Rechtsextremisten in den (Zwangs-) Kammern   v. 24.02.2014

 

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Comments
2 Responses to “Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Hildesheim, Ina Heidmann, bereit für öffentliche Diskussion”
  1. Der HWK-Beitrag ist genauso wie der Kammerzwang eben N I C H T l e g i t i m i e r t!
    Steht unten im Boykottaufruf explizit beschrieben.
    Der Kammerzwang und somit auch die Zwangsbeiträge verstossen gegen das GG und Menschenrechte.

    Die Zwangsbeitreibungsordnung ist zudem ein Nazi-Gesetz aus 1934. Wie übrigens noch viele andere auch!
    Und Nazi-Gesetze sind bekanntlich verboten. Auch die Verbreitung von Nazi-Schriften ist verboten. Somit auch die Verbreitung der Zwangsbeitreibungsordnung.
    Die Entscheidung des Tribunal Général de la Zone Francaise d´Occupation in Rastatt vom 06.01.1947 hat das gesamte in der Zeit vom 05.03.1933 bis 08.05.1945 nationalsozialistisch geprägte Recht in Deutschland bindend aufgehoben

    Hier nachzulesen: http://grundrechtepartei.de/Justizbeitreibungsordnung/

    Es herrscht nur Willkür in diesem dikatorischem System.

    Aber solange Michel sich von den Handlangern, Radfahrern und Wasserträgern des Systems weiter drangsalieren lässt,….

    Die Bundestags- bzw. Reichstagswahlen finden seit 1956 unter einem verfassungswidrigen Wahlrecht statt. Sofern man überhaupt von einer Verfassung reden kann. Reichstagswahlen: weil, der Bundestag steht immer noch in Bonn. Schäuble hat uns eine Verfassung 1990 verwehrt.

    Zum mBundesverfassungsgericht, das Gericht, dass den Kammerzwang 2001 irrtümlich „legitimiert“ hat:
    Das Bundesverfassungsgericht ist seit der Aufnahme seiner richterlichen Tätigkeit im September 1951 zu keinem Zeitpunkt mit verfassungsgemäß vom deutschen Bundestag gewählten Mitgliedern besetzt worden.
    Quelle und ausführlich:
    http://rechtsstaatsreport.de/#wahl-bundesverfassungsrichter

  2. FOTOANHALT@aol.com sagt:

    Mooin Michael. Super. In die Höhle des Löwen gegangen, die Taktik der HWK, die Kritiker weichspülen zu wollen, habe ich hier herauslesen können. Eine eigene Wahl-Liste aufzustellen scheitert auch bei mir an mangelndem Interesse der Handwerker und an den Hürden der HWO. Kaum zu glauben, aber so sind die Realitäten. Mich wundert allerdings, dass die HWK wg Deines Boykottaufrufs so ruhig bleibt. Schliesslich ist der HWK Beitrag ja NOCH gesetzlich legitimiert. Die HWK könnte da durchaus härter reagieren. Die scheuen vermutlich die dann interessierte Öffentlichkeit.

    Mit freundlichem Gruß

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