Bundesverband für freie Kammern mit seinen Zielen am Ende?


Seit Tagen publiziert der Bundesverband für freie Kammern ( BffK ) einen grossen Erfolg. Die Handwerkskammer Koblenz hat ihre Zahlen nicht nur auf den Tisch gelegt, sie gab dem BffK sogar die Möglichkeit diese im eigenen Haus zu prüfen.

Der BffK konnte hierbei keinerlei Ungereimtheiten feststellen und verkündet dies als grossen und einmaligen Fortschritt in der Kammerlandschaft und erhofft sich, dass alle Kammern diesem Beispiel folgen werden. Die Handwerkskammer Koblenz wurde mit viel Lob für diesen Schritt überschüttet. Auch die Handwerkskammern in Niedersachsen wurden vom Bffk belobigt, weil sie eben Zahlen im Internet veröffentlicht haben.
Zahlen und Fakten wurden bisher allerdings über die HWK Koblenz nicht veröffentlicht.
Dass der Präsident der Koblenzer Handwerkskammer jedoch 3,780 EURONEN für sein lukratives „ehrenamtliches Pöstchen“ kassiert scheint für Kai Boeddinghaus, den Geschäftsführer des BffK, offensichtlich eine gerechtfertigte Gabe zu sein, für die sich ein Handwerker sehr lang strecken muss. Zumal er auch noch das unternehmerische Risiko trägt.

Das Vermögen gibt die Handwerkskammer mit 80 Millionen EURO an!

Bemerkung KAMMERSPARTAKUS.   IHK Koblenz mit über 80.000 (Zwangs-)Mitgliedern = 22 Millionen Rücklagen

        Handwerkskammer Koblenz mit 19.016 (Zwangs-)Mitgliedern = 27 Millionen Rücklagen      

Dem BffK ist dies bereits bekannt. Kritik dazu? Plötzlich keine mehr!

Gibt sich der BffK jetzt damit zufrieden, wenn die Kammern Ihre Zahlen veröffentlichen? Auf der Webseite steht wörtlich:

Der Bundesverband für freie Kammern e.V., ist die bundesweite Vereinigung von Unternehmerinnen und Unternehmern, Handwerksbetrieben, Freiberuflern und Pflegekräften die den Kammerzwang ablehnen.

 Demokratische Kammern brauchen keinen Zwang.“

Was hat das schon zu bedeuten, wenn die Kammern ihre Zahlen veröffentlichen? Nicht nur einmal kamen diesbezüglich mehr als Ungereimtheiten und Selbstbedienung ans Tageslicht.

Konsequenzen? keine!

wenn sich der BffK bereits damit zufrieden gibt, wenn die Kammern ein paar Zahlen ins I-Net setzen oder sich mal in die Bücher schauen lassen, macht sich der BffK genauso überflüssig, wie es die Kammern bereits seit Jahrzehnten sind.
Es gibt nur eine Lösung, und das ist die Zerschlagung der Kammern. Wer die Kammern unter Artenschutz stellen möchte ( das betrifft insbesondere die Handwerkskammern ), kann sie ja wieder aufbauen und dann aber bitte selbst finanzieren.

Was hat der BffK denn schon erreicht?

er hat ein wenig Staub aufgewirbelt. Alles, was die Kammern machen, bleibt ohne Konsequenzen.

Das war schon immer so, ist so und bleibt auch so. Solange die Kammern existieren!

Es wurden ein paar sogenannte Gerichts-„Urteile“ erstritten. Sie werden allerdings ohne Konsequenz fröhlich missachtet.

Das war schon immer so, ist so und bleibt auch so. Solange die Kammern existieren!

Kammerspartakus hat 2015 zum Zahlungsboykott aufgerufen. Vom BffK kam nix. Das ist den Herren in den feinen Anzügen wohl zu robust.
Ausser einem mehr als dümmlichen Kommentar eines Vorstandsmitglied des BffK von der Handwerkerseite.

Kammerspartakus hat eine Umfrage zum Handwerkskammerzwang gestartet, die jetzt allerdings abgelaufen ist.
Vom BffK kam nix. Die Eingänge müssen noch ausgewertet werden. Kann jedoch vorweg nehmen: Das Ergebnis 100% Ablehnung!
Das ist nicht der Bundesverband für freie Kammern, den sich ein Mitglied und Kammergegner vorstellen kann. Kai Boeddinghaus war und ist mit Abstand der beste sich im Kammerwesen auskennende Kritiker.
Ist er der Sache müde oder gar überdrüssig geworden?

Das ganze kann auch als ein nettes von langer Hand vorbereitetes Kokettieren mit den Kammern interpretiert werden.
Kammerspartakus hat bereits im Mai 2015 heftige Kritik am BffK geübt. (Handwerker die Bauernopfer für die Interessen des Bundesverband für freie Kammern ( BffK )?  v. 19.05.2015 ).

Am 19. Juni 2012 debattierte die EU das erste Mal den Kammerzwang im Petitionsausschuss des Europäischen Parlaments. Aber irgendwie hat es die Intelligenz dieser aus aller europäischen Länder „abgehalfterten“ sogenannten Politiker nicht auf die Reihe gebracht den Unterschied der verschiedenen Kammerzwänge in „diesem unseren Lande“ zu unterscheiden ( zum Bericht aus Sicht des Bffk bitte anklicken ), sodass es am 16.04.2016 erneut „diskutiert“ wurde.
Und hier unterscheidet der Professor vom Institut für Völkerrecht am 16.04.2015 vor dem Petitionsausschuss des Europäischen Parlaments ausdrücklich vom drei-Klassenzwang.
Dem IHK-Zwang, dem Handwerkskammerzwang, dem Zwang der berufsständischen Kammern ( Rechtsanwälte, Ärzte, Apotheker ).
Er untermauert ausdrücklich die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zum Handwerkskammerzwang vor dem EU-Parlament „weil die Handwerkskammern über berufsrechtliche Kontroll- und Zulassungsbefugnisse verfügen und damit im weitesten Sinne dem Schutz der Verbraucher dienen“. ( Komplettes Video bitte hier klicken ).

Diese Aussage ist ein Dolchstoss in den Rücken der Handwerkerschaft als zahlende BffK-Mitglieder!

Der BffK ist somit zum Aushängeschild für die Zwangskammern geworden und hat sie (ungewollt?) zu einer seriösen Institution erkoren. So sehr, dass sich die Handwerkskammer mit dem BffK gar auf deren Internet-Präsenz und dem eigenen Youtube-Kanal „brüstet“. Eine illegale Institution, die gegen Freiheit und Grundgesetz verstösst wird vom BffK legitimiert!
Der BffK als künftige Werbe-Ikone der Kammern.  Die Kammern haben einen mit einem geschickten Schachzug den Kammerwiderstand die Zähne gezeigt!

Im Vorstand des BffK befinden sich allerdings zwei Handwerker. Diese sind offensichtlich lediglich Statisten, denn gehört oder gelesen hat man von denen bisher nix zu diesem Thema. Oder haben sie es überhaupt nicht registriert.

Abschliessend: Gerade die Handwerkskammer Koblenz.
Wer sich über deren Skandale informieren möchte, bitte hier klicken!

Und das sind nicht wenige. Über Erpressung von Zwangsbeiträgen von Kleingewerbetreibenden ( einer Putzfrau), Bestechungs-Skandale, dubiose Pensionskosten, etc., etc.
Und mit dieser Institution fängt der BffK an Streicheleinheiten zu verteilen und öffentlich zu kokettieren?

Wo bleibt die Kritik über die Wasserköpfe in den Handwerkskammern?
Wo bleibt die Kritik über die Beschäftigungsmassnahmen der Handwerkskammern ( Selbstbeweihräucherung, Ehrungen von vom Gesellen bis zum Goldenen Meisterzettel, etc)…..?
Dem Geschäftsbericht von 2010 der HWK Koblenz konnte m,an entnehmen:

Der Jahreshaushalt beträgt rund 27,5 Mio. Euro, das Beitragsaufkommen 6 Mio. Euro.grösste Ausgabenposition sind unverändert die Personalkosten, die mit 12,4 Millionen EURO veranschlagt werden.

Ein Personalkostenanstieg von 2,4 Millionen EURO  ( 2008 – 2010 )

Die 18. Größte von 53 Handwerkskammern  Quelle ( Link funktioniert selbstverständlich nicht mehr )

Der Jahreshaushalt beträgt rund 25 Mio. Euro, das Beitragsaufkommen 6 Mio. Euro.

Die HwK hat 300 Mitarbeiter, die Personalausgaben belaufen sich auf 10 Mio. Euro.

Eine Zahl, die für die Entwicklung der Kammer steht: 1976 gab es 50 Mitarbeiter.

Kommentar Kammerspartakus: Wieviel Mitarbeiter gab es 1976  zum Beispiel bei OPEL in Bochum und wie viele sind es heute?
Industrialisierung, Technisierung, Rationalisierung, Globalisierung.
Damals erstellte man Statistiken von Hand,. Ebenso die Buchführung. Heute per Knopfdruck.

Der BffK ist gerade im Begriff sich abzuschaffen. Er ist keine Interessenvertretung, zumindest für die Handwerkerschaft, mehr!

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Aufruf zum Boykott Handwerkskammer-Beitrag

Streit um Meisterzwang mit dem Brufs-Zulassungs-Regime   v. 27.04.2014

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Weg mit diesen Zwangsinstitutionen! Das schafft Freiheit, Motivation, Inotivation  und Arbeitsplätze!

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

Niedersächsisches Wirtschaftsministerium – verfilzt, wie eh und je   v. 17.10.2013

Kammerbericht 2013 – 589 Millionen Subventionen für die Kammern  

Kammerbericht zum Download

Realität: Rassisten und Rechtsextremisten in den (Zwangs-) Kammern   v. 24.02.2014

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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