HWK Freiburg – 4.000 EURO für´s „Ehrenamt“


Der eine macht’s umsonst, der andere bekommt 4000 Euro im Monat. So unterschiedlich wird das Präsidentenamt bei IHK und Handwerkskammer vergütet. Wie kommt das? Ist das fair?

Dabei sind die Industrie- und Handelskammer (IHK) und und die Handwerkskammer beide berufsständische Körperschaften des öffentlichen Rechts – und ihre Präsidenten verwenden in etwa gleich viel Zeit auf ihr Ehrenamt.
Bei den Handwerkskammern legt die in der Satzung verankerte Entschädigungsregelung fest, dass der Präsident 41 Prozent des Gehalts des Hauptgeschäftsführers bekommt. Das entspricht etwa 4000 Euro im Monat. Auch die Vizepräsidenten erhalten Vergütungen – bei ihnen sind es 900 Euro pro Monat. Der Freiburger Handwerkskammerpräsident Johannes Ullrich erhöht sein Einkommen noch durch Posten in Aufsichtsgremien von handwerksnahen Organisationen. Der Stuttgarter Handwerkskammerpräsident Rainer Reichhold wird sogar zu ehrenamtlichen Verpflichtungen mit Chauffeur und Daimlers S-Klasse befördert. So sagt es ein führendes Mitglied einer anderen Kammer. Die Industrie- und Handelskammern zahlen ihren Präsidenten dagegen nichts.
Thomas Conrady (55) aus Gottmadingen, Präsident der IHK Hochrhein-Bodensee sagt, bei der Präsidentschaft handele sich um ein Ehrenamt und das sei deshalb zu Recht mit keiner Vergütung verbunden. Conrady: „Daran wollen wir auch nichts ändern.“ Reisekosten werden Conrady erstattet. Die IHK-Präsidenten Auer und Conrady sind noch relativ jung. Auer vermutet, häufig seien ältere Persönlichkeiten am Ende ihrer Unternehmertätigkeit IHK-Präsidenten, weil jüngere sich den Zeitaufwand und die wirtschaftliche Belastung nicht leisten könnten.

Ullrich: „Das ist unfair.“

Darauf angesprochen, dass er eine stattliche Aufwandsentschädigung für sein Präsidentenamt erhält, die IHK-Kollegen aber leer ausgehen, sagt Johannes Ullrich von der Handwerkskammer Freiburg: „Das ist unfair. Steffen Auer kostet das Amt wahnsinnig viel Geld.“ Die ihm selbst gezahlte Aufwandsentschädigung hält er für absolut gerechtfertigt. „Das Amt ist wie ein zweiter Beruf“. So habe er in seinem Handwerksbetrieb extra einen Meister eingestellt und mit 40 Prozent am Unternehmen beteiligt, damit der Betrieb nicht unter seinem Einsatz für die Handwerkskammer leide.

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Die Handwerkskammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Comments
One Response to “HWK Freiburg – 4.000 EURO für´s „Ehrenamt“”
  1. Hermann Schrecker sagt:

    Aufwandsentschädigung gibt es zumindest teilweise auch für die Präsidenten von Industrie- und Handelskammern. So hat die VV der IHK Heilbronn-Franken vor vielen Jahren beschlossen, dass dem Präsidenten ein 5-stelliger Betrag zusteht. Ob das heute noch bezahlt wird ist verdammt schwierig festzustellen: wer hat schon Einblick in die Buchhaltung der Kammer?

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