Offener Brief von Prof. Dr. Stefan Homburg zu HAZ-Kampagne ( Corona-Massnahmen )



Hinweis: Die Uni-Leitung hat gegen Prof. Homburg eine Erklärung veröffentlicht. Wir arbeiten an einer Aufklärung dazu und bitten um etwas Geduld. Zunächst nur eine Vorabinfo:
In der heutigen Ausgabe der HAZ (26.05.2020) wird Prof. Homburg wie folgt zitiert:
Homburg selbst wehrt sich gegen die Kritik und spricht von „konstruierten Vorwürfen“. Die Universität habe ihn nicht dazu angehört und eine irreführende Stellungnahme abgegeben. „Ich habe nie Parallelen zur Nazi-Zeit gezogen, sondern vor der Spätphase der Weimarer Republik gewarnt, die 1933 endete, nachdem Grundrechte massiv eingeschränkt worden waren.“ Zitatende

Was nachdenklich macht ist folgende Textstelle aus der Erklärung der Uni-Leitung zur Nazizeit ab 1933:
„Allein das letztgenannte Gesetz hat viele Kolleginnen und Kollegen an den deutschen Hochschulen… um ihre berufliche Existenz gebracht“, schreibt die Universität. Zugleich fordert der AStA seine „Entbindung von der Lehre“, also Entlassung.

Soweit erst einmal bis es Neues gibt.

Prof. Homburg ist Direktor des Instituts für öffentliche Finanzen an der Leibniz-Universität Hannover.

Um was geht es?
In den letzten Tagen veröffentlichte die HAZ verschiedene Artikel zu Prof. Homburg online, als auch in den gedruckten Ausgaben.
Thema war seine Kritik des Lockdown. Diesen hält er für unnötig, sehr schädlich, ja schädlicher als das Coronavirus und begründet dieses auch mit fachlichen Argumenten.
In den veröffentlichten Artikeln der HAZ wurde Prof. Homburg als „hohläugig“ bezeichnet und „wie ein Endzeittheoretiker“.

Zu den Vorwürfen gegen seine Thesen und zum Vorwurf, Videos auf Unirechner hochzuladen, wurde Prof. Homburg keine Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben.

Handelt es sich hier um eine Art Treibjagd gegen einen Regierungskritiker? Traut man sich nicht ihn selbst zu Wort kommen zu lassen, damit er seine Ansichten öffentlich begründen kann?

HAZ = Hannoversche Allgemeine Zeitung 23.05.2020

Sehr geehrte Damen und Herren

Zu der seit Tagen geführten Kampagne der HAZ gegen meine Person möchte ich kurz Stellung nehmen:

  1. Ich habe den Kockdownunter Verwendung offizieller Zahlen kritisiert und innere Widersprüche der Regierungspolitik herausgearbeitet. Meine Interviews auf Youtube, im Fernsehen und im Hörfunk des ( MDR, NDR, WDR ) wurden millionenfach aufgerufen und geteilt: meine nüchterne Zahlenkritik ist sehr wirksam. Zugleich enthalte ich mich jeder Aussage über Hintergründe und Motive, weil ich diese nicht kenne. Hierfür erhalte ich aus ganz Deutschland riesige Unterstützung von Bürgern und Berufsgruppen, vor allem Ärzten!

  2. 2. Die Behauptung, ich nutze Universsitätsrechner, um Videos hochzuladen, ist eine Lüge die das Rechenzentrum widerlegt hat. Seit gut 20 Jahren findet man auf meiner persönlichen Institutsseite ein kleines Foto und eine PDF-Datei mit wissenschaftlichen und oppulären Veröffentlichungen etwa zu Steuerthemen. Seit einigen Wochen befindet sich dort außerdem eine reine Link-Sammlung mit wissenschaftlichen und populären Veröffentlichungen zum Lockdown; http://www.fiwi.uni-hannover.de/homburg.html .

    3. Im Interesse jener Studierenden, die derzeit unter schwierigen Bedingungen arbeiten und die Prüfung bestehen wollen,habe ich politische Diskussionen im geschützten Bereich meiner Vorlesung „Öffentliche Finanzen“ untersagt und auf Diskussionsforen im Internet verwiesen. Zwei Studenten, die hiergegen verstiessen und den geschützten Bereich vandalierten, habe ich entfernt. Diese Studenten können an der Klausur teilnehmen und erhalten sogar auf Wunsch das Vorlesungsmaterial per Email. Sie werden die übrigen Teilnehmen, die an politischen Diskussionen nicht interessiert sind, nicht mehr stören. Dieser Schutz ist mir wichtig, weil Präsenzvorlesungen verboten sind und die Studierenden nur iminternen Forum Fragen zum Prüfungsstoff können. Niemand soll durchfallen, weil andere das geschlossene Lernforum vandalieren nund vom Stoff ablenken.

4. Verschwörungstheorien habe ich niemals verbreitet. Derartige Theorien findet man aber in der HAZ in der Ausgabe vom 22.Mai 2020 beleidigt mich Mathias Koch auf Seite 2 als „hohläugig“ und meint, dass ersetze ein Argument. Auf Seite 3 fährt er fort, die vier Staaten mit den jeweils weltweit meisten Infizierten würden von Männern „mit einem gespannten Verhältnis zur Realität regiert.“ Gemeint sind die USA, Russland, Brasilien und Grossbritanien mit den Regierungschefs Trump, Putin Bolsonaro und Johnson. Am Erscheinungstag des Artikels befand sich bei den Infizierten pro Kopf der Bevölkerung kein einziger der ganannten Staaten auf den ersten zehn Rängen. Koch gegenteiliges Ergebnis beruht auf einem irreführenden Vergleich der Gesamtzahlen, die in den USA natürlich viel höher sind, als in Luxemburg. So kann man Vorurteile schüren und Stimmung machen.

Die soziale Ächtung derer, die mathematisch-statistisch aufzeigen, dass der Kockdown mehr Menschenleben kostet als rettet, die massiven Versuche, sie einzuschüchtern, aus ihren Ämtern zu entfernen und mundtot zu machen, die weitgehende Einheitsmeinung von Presse und Fernsehen und nicht zuletzt elektronische und tätliche Angriffe auf friedliche Bürger, die für Grundrechte, Kta-Öffnungen und ähnliches eintreten, sind bedenklicherweise Entwicklungen, denen man entschieden entgegentreten muss.

Mit freundlichen Grüssen

gez.: Prof. Homburg

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Homburg: „Er missbraucht die Freiheit von Forschung und Lehre

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